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Mit starker Abwehr souverän zumnächsten Sieg

Football: Die Lions schlagen die Hamburg Huskies mit 39:0 – Braunschweigs Anthony Dablè-Wolf und Pierre Courageux verletzt

Behauptet den Ball gegen die Huskies: Patryk Matkowski (New Yorker Lions). Foto: SH

Von Daniel Beutler, 29.05.2018

Braunschweig. Erwartungsgemäß deutlich, aber nicht so ganz folgenlos wie erhofft, haben die New Yorker Lions am Samstag die Hamburg Huskies besiegt.
Im Rückspiel gewannen die Braunschweiger vor etwas mehr als 2500 Zuschauern im Eintracht-Stadion mit 39:0. Die Verletzungen von Anthony Dablè-Wolf gleich in seinem ersten Spiel nach seiner Rückkehr ins Lions-Trikot sowie bei Pierre Courageux kommen zwei Wochen vor dem Big6-Endspiel zur Unzeit.

Nicht ganz so abgeklärt wie zuletzt und mit ein wenig mehr kleineren Fehlern tüteten die Braunschweiger den Sieg am Ende souverän gegen überforderte Hamburger ein. Die schafften es nicht einmal, 100 Yards an Raumgewinn zu erzielen. Am Ende standen derer 90 – aus 42 Spielzügen im Angriff. „Wir haben einfach zu viele Fehler gemacht“, bilanzierte Huskies-Cheftrainer Timothy Speckman, gab sich aber zuversichtlich nach fünf Niederlagen, drei davon ohne eigene Punkte: „Wir müssen weiter daran arbeiten, diese Fehler abzustellen, dann werden wir dafür auch belohnt werden.“

Dennoch: Das deutliche Ergebnis war auch ein Indiz für die starke Leistung der Lions-Abwehr und nicht nur für die Schwäche des Hamburger Angriffs. Bissiger der Braunschweiger Angriff. Zum Vergleich: Die Hausherren kamen auf insgesamt 399 Yards Raumgewinn. Nach der 23:0-Führung zur Pause ließen es die Braunschweiger dann in der zweiten Hälfte auch ruhiger angehen und schonten ihre erste Elf zunehmend. Im dritten Viertel jedoch verletzte sich eben Dablè-Wolf noch unglücklich am Fuß. Was genau passiert ist und wie lange er ausfällt, bleibt abzuwarten. „Wir wollten das Spiel abschließen, Dablè ein bisschen mehr Zeit auf dem Feld geben, um die Abstimmung zu verbessern und verletzungsfrei bleiben“, bilanzierte Lions-Cheftrainer Troy Tomlin. Gerade mit Blick auf die Verletzungen musste der Cheftrainer ein wenig abwarten, während die anderen Ziele erreicht wurden.

Während bei Dablè Hoffnung auf eine schnelle Genesung besteht, wirkte die Knie-Verletzung von Courageux schlimmer. Positive Nachricht derweil die Rückkehr von Passempfänger Niklas Römer, der nach einer erlittenen Gehirnerschütterung aus dem Spiel gegen die Amsterdam
Crusaders verletzt ausfiel. Mit einer spielfreien Woche vor dem Big6-Finale in Frankfurt steigen die Chancen auf die Genesung.
Ob die Pause hinsichtlich des Spielrhythmus ein Nachteil wird, oder die Pause gerade genau richtig ist, da wollte sich Tomlin nicht festlegen. Das gelte es abzuwarten, sagte der Cheftrainer.

Der kommende Gegner derweil hat ebenfalls mit Verletzungssorgen zu kämpfen. Beim 42:0-Sieg gegen Stuttgart bewahrte Universe zwar seine weiße Weste, allerdings verletzte sich Spielmacher Steve Cluley am Knie. Ob er gegen die Lions wird spielen können, ist mehr als fraglich.

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