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Mit wacher Defensive zum zweiten Heimsieg

Basketball-Bundesliga: Die Löwen empfangen am Sonntag (15 Uhr) den Mitteldeutschen BC

Lukas Wank (rechts) musste in seinen ersten drei BBL-Partien für die Löwen noch viel Lehrgeld zahlen. Trainer Pete Strobl glaubt aber an den jungen Point Guard. Foto: Kleinschmidt/BestPixels

Braunschweig. Wenn am morgigen Sonntag um 15 Uhr die Basketballer des Mitteldeutschen BC in der Volkswagenhalle auflaufen, haben die Löwen nur ein Ziel: Ihre Heimweste soll weiß bleiben. Doch die Gäste aus Weißenfels haben sich in dieser Saison bislang teuer verkauft.

Das gilt natürlich auch für die siebtplatzierten Braunschweiger, die nach insgesamt drei Siegen in Pokal und Bundesliga zuletzt beim FC Bayern München ihre erste Niederlage einstecken mussten. „Ich bin traurig und sauer, dass wir verloren haben. Auch wenn es gegen den Meister war“, war Löwen-Trainer Pete Strobl auch fast eine Woche nach der 62:75-Pleite noch verärgert. „Wir hatten am Anfang vielleicht zu viel Respekt“, glaubt Strobl. Zudem sei seine Mannschaft zu Beginn, gerade in der Verteidigung, nicht schnell genug gewesen.

Vorstellbar ist deshalb, dass Strobl gegen den Tabellenzehnten aus Sachsen-Anhalt erstmals in dieser Saison eine Veränderung an seiner Startformation vornimmt. In seiner Starter-Rolle bislang nicht überzeugen konnte Aufbauspieler Lukas Wank, der in drei Partien insgesamt nur drei Punkte und sechs Assists markierte, sich aber schon zehn Ballverluste leistete. Die abgezockten Münchener erkannten den 22-Jährigen von Beginn als Schwachstelle und nutzten dies clever zu ihrem Vorteil.

Auf der anderen Seite ist es wenig überraschend, dass Wank, der zuletzt für Chemnitz in der 2. Liga spielte, Zeit braucht, um in der Bundesliga anzukommen. Und so stellt sich auch sein Trainer vor den A2-Nationalspieler: „Lukas hat viel Potenzial. Er kann ein sehr guter Spieler in der Bundesliga werden und wir haben volles Vertrauen in ihn.“ Hinsichtlich seiner Startformation lässt sich Strobl derweil nicht in die Karten schauen.

Die „Wölfe“ aus Weißenfels sind nach drei BBL-Spieltagen mit fast 96  Punkten pro Partie das zweitgefährlichste Offensivteam der Liga. Bei Aufsteiger Hamburg und im Pokal gegen Bayreuth gewannen die Mannen von Trainer Wojciech Kaminski deutlich, gegen Ludwigsburg und Bamberg verloren sie nur ganz knapp. „Wenn wir defensiv von Anfang an wach sind, können wir hoffentlich einen deutlichen Sieg herausholen“, ist Löwen-Flügel Kostja Mushidi dennoch optimistisch. Besonders motiviert sein dürften morgen Trevor Releford und Aleksandar Marelja: Beide Löwen schnürten in der Vorsaison für den MBC die Basketballschuhe.

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