Möbel waren bei „Bares für Rares“ der Hit | Neue Braunschweiger
15. Juni 2020
Buntes

Möbel waren bei „Bares für Rares“ der Hit

Zwei Braunschweiger fuhren mit einem Tisch und acht Stühlen zu Horst Lichter

Zwei Braunschweiger waren bei „Bares für Rares“ zu Gast (v.l.): Experte Sven Deutschmanek, Moderator Horst Lichter sowie Ulrich Wiechoczek und Wolfgang Hoffmeister. Screenshot: ZDF

Köln/Braunschweig. Die Schlepperei hat sich gelohnt. Mit einem riesigen Konferenztisch und acht Stühlen im Gepäck reisten die beiden Braunschweiger Ulrich Wiechoczek und Wolfgang Hoffmeister kürzlich zu „Bares für Rares“. Statt mit den erwarteten 2000 Euro, gingen sie am Ende mit 2700 Euro nach Hause. Die wollen sie jetzt für einen guten Zweck spenden.

Schon Experte Sven Deutschmanek war im Vorfeld begeistert, denn ohne es zu wissen, hatten die beiden ein echtes Designerstück mitgebracht. „Die Möbel stammen von dem Norweger Sven Ivar Dysthe, sind mega hochwertig verarbeitet und haben durch die Gebrauchsspuren einen wunderbaren Vintage-Charme“, schwärmte der Experte in der Sendung von Horst Lichter.

Ursprünglich stammten der Tisch und die Stühle aus einer alten Brauerei, berichtet Ulrich Wiechoczek. „Seit den 1960ern standen sie dann bei uns im Sportverein.“ Der Experte schätzte das Ensemble trotz der leichten Schäden auf 4500 bis 5000 Euro. „Uns ging schon die Düse bei unserem Preis!“, staunte Ulrich Wiechoczek ungläubig.
Bei der Versteigerung schossen die Gebote dann tatsächlich schnell in die Höhe. „Das ist eine ganz andere Baustelle, als ich sie normalerweise im Möbelbereich habe. Echt cooles Design“, schwärmt Händler Julian Schmitz-Avila. Die Restaurationskosten schätzt Händler Daniel Meyer auf bis zu 800 Euro. Er ist es letztlich, der den Tisch und die Sessel kauft. 2700 Euro legt er dafür auf den Tisch.

Für die beiden Braunschweiger ging damit ein Traum in Erfüllung. Den Erlös der Möbel wollen sie in die Jugendarbeit des VfB Rot-Weiß stecken. „Bei uns im Westlichen Ringgebiet gibt es viele Kinder aus Hartz IV-Familien. Das ist viel Kino, viel Cola und viel Pommes “, lacht Ulrich Wiechoczek selig.

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