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MTV erkämpft einen ganz wichtigen Sieg gegen Burgdorf

Im Abstiegskampf senden die Drittliga-Handballer ein starkes Zeichen

Stark: Ariel Panzer. Foto: SH

Braunschweig. Mit einer Kraftleistung und ganz viel Willen haben die Drittliga-Handballer des MTV Braunschweig ihre Hoffnungen auf den Klassenerhalt nicht nur am Leben gehalten sondern auch genährt.

Vor über 1000 begeisterten Zuschauern in der Sporthalle an der Alten Waage schlugen sie am Wochenende den Tabellenfünften TSV Burgdorf II mit 22:21 (14:9).
Durch das zeitgleiche Remis der HSG Ostsee bleiben die Braunschweiger jedoch weiterhin auf dem ersten Abstiegsplatz, jetzt allerdings punktgleich mit dem rettenden Ufer.

Die verbleibenden vier Partien, darunter zwei Heimspiele, versprechen hochspannend zu werden.
„Das war extrem wichtig, es war ein sehr schweres Spiel“, sagte MTV-Trainer Volker Mudrow nach dem Spiel erleichtert. Seine Mannschaft hatte zuvor den Gegner zunächst komplett im Griff und zeigte Nervenstärke. Über ein 7:4 (13.) und 12:8 (24.) erspielte sie sich die komfortable Halbzeitführung von fünf Toren.

Nach Wiederanpfiff ruhten sich die Hausherren aber nicht aus, sondern knüpften nahtlos an ihr Spiel an.
Angeführt vom bärenstarken Schlussmann Ariel Panzer verteidigten sie die Führung bis zum Schlusspfiff.
Allerdings wurde es nochmal richtig knapp. Das kraftintensive Spiel mit offener 3-2-1-Deckung forderte zunehmend seinen Tribut.

Aus der Drei-Tore-Führung noch in der 45. Minute wurde ein dünner Vorsprung von nur einem Treffer beim 19:18 in der 52. Minute. Den Schlusspunkt setzte Tim Alex für den MTV bereits in der 56. Minute mit dem 22:20 – danach verteidigten die Braunschweiger mit allem, was sie hatten und konnten die Führung ins Ziel retten.

Dabei glänzten die MTVer als Mannschaft. Defensiv eine geschlossen starke Leistung, war diesmal auch in der Offensive in Breite die Abschlussstärke da. Philipp Krause (6 Tore), Marko Karaula (4), Felix Geier (3) Vlatko Ranogajec (3) und Lasse Giese (3) strahlten dabei die größte Gefahr aus.

„So müssen wir weitermachen, wir dürfen nicht nachlassen. Es ist noch ein langer Weg zu unserem Ziel“, mahnte Mudrow mit Blick auf den nächsten Gegner. Nich zu lange feiern und Augen nach vorne, laute die Devise.
Am kommenden Wochenende geht es zum VfL Potsdam, der aktuell auf dem sechsten Platz rangiert.

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