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MTV-Handballer bekommen neue Chance

Das Spiel gegen Berlin wird wiederholt – Samstag kommt zunächst Tabellenführer Rostock

Ist im Spiel gegen Rostock gefordert: MTV-Torwart Ariel Panzer. Susanne Hübner

Braunschweig. Dem Protest der Drittliga-Handballer des MTV Braunschweig gegen die Wertung der Heimspiel-Niederlage gegen die Füchse Berlin II wurde stattgegeben: Das Spiel wird wiederholt.

Das ist die Nachricht, die vor dem Samstag-Heimspiel gegen HC Empor Rostock (19.30 Uhr, Sporthalle an der Alten Waage) im Mittelpunkt steht. Vorläufig stehen die Braunschweiger damit wieder vor den Füchsen Berlin, der Abstiegskampf bleibt aber eine ganz enge Geschichte. Fünf Mannschaften kommen noch für zwei Abstiegsplätze infrage, zwei Spiele sind noch zu bestreiten.

Der MTV und der Tabellennachbar aus Berlin haben jetzt wieder drei ausstehende Partien. Gewinnt der MTV das Wiederholungsspiel, geplant ist es für den 1. Mai, noch fehlt jedoch die Bestätigung, rückt der Klassenerhalt in greifbare Nähe. Grund für den Braunschweiger Protest war eine falsche Regelauslegung der Schiedsrichter, die in der Schlussphase den Berliner Sieg begünstigte.

Jetzt steht aber zunächst das Duell mit Rostock in Haus. Gerade vor den eigenen Fans, kann mit einem Überraschungserfolg ebenfalls maßgeblich zum Ziel Klassenerhalt beitragen werden. Das allerdings wird extrem schwer. Die Gäste sind aufgrund von fünf mehr geworfenen Toren aktuell Tabellenführer vor der punktgleichen Eintracht Hildesheim. Zwei Spieltage vor Schluss wird der HC alles daran setzen, den Spitzenplatz zu verteidigen. Wenn die Braunschweiger eine Chance gegen die Rostocker haben wollen, dann müssen sie besonders im Angriff mit mehr Biss agieren, um das HC-Bollwerk zu knacken.

Im Hinspiel ließ der HC gegen den MTV nur 17 Treffer zu und stellt mit insgesamt 658 zugelassenen Toren die mit Abstand beste Abwehr der Liga.

„Das wird eine schwere Aufgabe, aber wir haben oft genug bewiesen, dass wir gegen die Spitzenteams mithalten können. Das gilt besonders, wenn uns die Fans antreiben“, sieht MTV-Trainer Volker Mudrow durchaus Chancen auf einen Erfolg. Dafür muss der Zug zum Tor da sein und die Erfolgsquote muss stimmen. Zugleich darf der MTV die Abwehr nicht vernachlässigen.

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