„Müssen mehr Torchancen kreieren“ | Neue Braunschweiger
15. Februar 2020
Sport

„Müssen mehr Torchancen kreieren“

Löwen empfangen „Rote Teufel“ – Fünf Akteure fallen aus

Robin Ziegele (Mitte), hier mit Vincent Gembalies vom  MSV Duisburg und Eintracht-Torhüter Jasmin Fejzic, könnte wie in Duisburg den verletzten Benjamin Kessel ersetzen. Foto: imago

Braunschweig. Nach dem Punktgewinn beim MSV Duisburg in der Vorwoche steht für die Löwen heute ab 14 Uhr das Kräftemessen mit dem 1. FC Kaiserslautern an. Für FCK-Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt markiert die Partie das erste Spiel gegen seinen alten Club, den er im vergangenen Frühjahr nach mehr als 18 Jahren verlassen hatte.

„Die Stimmung nach dem 1:1 gegen Duisburg ist gut, wir wissen aber auch, dass wir weiter versuchen wollen, Spiele zu gewinnen, was wir dort nicht geschafft haben“, erklärt Marco Antwerpen vor der Partie gegen die „Roten Teufel“ und möchte auf dem guten Auftritt seiner Mannschaft beim Tabellenführer aufbauen: „Mit der Leistung waren wir zufrieden.“

Trotz der Forderung, aus der heutigen Partie drei Punkte zu holen, möchte der Eintracht-Coach den Blick nicht zu weit nach oben richten: „Das macht keinen Sinn; wir wollen gegen Kaiserslautern drei Punkte holen und haben noch viele Spiele. Holen wir einen Dreier, schauen wir auch mal wieder auf die Tabelle.“
Dazu müsse seine Mannschaft wie in Duisburg „defensiv gut stehen und gut gegen den Ball arbeiten.“ Im Spiel nach vorne wünscht sich der 48-Jährige aber einige Verbesserungen: „Wir müssen mehr Torchancen kreieren, um das Spiel zu gewinnen.“

Gelingt gegen die Pfälzer ein Sieg, könnte sich seine Mannschaft bei entsprechenden Patzern der Konkurrenz bis auf zwei Punkte an den Relegationsrang heranpirschen. Im Falle einer Niederlage würde der Kontakt nach oben erstmal abreißen, während der FCK den Löwen im Nacken säße. Unabhängig davon erwartet der 48-Jährige die Lauterer jedoch abwartend: „Ich denke, dass sie erstmal defensiv gut stehen wollen. Außerdem haben sie ein sehr gutes Umschaltspiel, das sie in Braunschweig, denke ich, auch zeigen wollen.“

Neben den gelbgesperrten Bernd Nehrig und Marcel Bär fallen auch die verletzten Manuel Schwenk (Muskelfaserriss), Benjamin Kessel (Innenbandriss) und Danilo Wiebe (Knieprobleme) aus. „Wir haben ein paar Möglichkeiten, auf die Situation einzugehen und das System zu ändern. Dementsprechend sind wir nicht unter Zugzwang und haben Lösungen, die wir am Samstag präsentieren werden“, geht Antwerpen pragmatisch mit der Situation um und bezeichnete den für Kessel in Duisburg eingewechselten Robin Ziegele als erste Option, den Vizekapitän zu ersetzen. Denkbar ist auch, dass Robin Becker wieder nach innen rückt und Kevin Goden dessen Posten als Rechtsverteidiger einnimmt.

Für den gesperrten Bernd Nehrig stehen mit Stephan Fürstner und Marc Pfitzner mehrere Optionen zur Verfügung, während Mike Feigenspan vermutlich auf die Bär-Position rücken wird. „Er hat sich in Duisburg komplett in seine Aufgabe reingehängt und auch mal ein taktisch gutes Spiel gemacht“, so Antwerpen, der den Außenbahnspezialisten „auf einem guten Weg“ sieht.

So könnten sie spielen: Fejzic – Kijewski, Burmeister, Ziegele (Becker), Becker (Goden) – Kammerbauer, Fürstner (Pfitzner) – Kobylanski (Otto) – Biankadi, Pourié, Feigenspan.

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