Nach dem ersten „Dreier“ sollen in Berlin die nächsten Punkte her | Neue Braunschweiger
1. Oktober 2015
Sportliches

Nach dem ersten „Dreier“ sollen in Berlin die nächsten Punkte her

Feldhockey-Bundesliga: Die Eintracht-Damen treffen auf den Berliner HC und Tus Lichterfelde.

Birgitta Witte bewies am vergangenen Sonntag ihre Torjägerqualitäten. Foto: Agentur Hübner

Von Christoph Matthies, 01.10.2015.

Braunschweig. Mit vier Punkten aus drei Begegnungen sind die Feldhockey-Damen der Eintracht voll im Soll. An diesem Wochenende reisen die Blau-Gelben an die Spree, wo in zwei Partien die nächsten Zähler im Kampf um den Klassenerhalt möglich sind.

Am vergangenen Sonntag konnten die Löwinnen ihr erstes Heimspiel der Saison gewinnen. Gegen den TSV Mannheim reichte eine konzentrierte und effiziente Leistung in der zweiten Halbzeit, um dem Gast aus Hessen die Führung zu entreißen und am Ende souverän mit 3:1 (0:1) zu gewinnen. Matchwinnerin war dabei Abwehrspielerin Birgitta Witta, der gleich zwei Tore, beide nach einer Kurzen Ecke, gelangen. Den dritten Treffer zur Vorentscheidung in der 65. Minute erzielte Carolina Lang.
„Ich habe seit drei oder vier Jahren kein Tor mehr geschossen“, freute sich Witte über den ungewohnten Doppelpack. „Ich weiß schon gar nicht mehr, wie man jubelt, weil ich immer nur Verteidigung spiele.“ Gut möglich, dass die 21-Jährige nach den geglückten Standards im wichtigen ersten Heimspiel in Zukunft öfter zur Strafecke antreten und hoffentlich auch jubeln darf. „Es war wichtig für den Klassenerhalt, hier gewonnen zu haben. Und auch für das Gefühl, dass wir diese Mannschaften schlagen können“, kommentierte Trainer Carsten Alisch, der mit dem Heimauftakt zufrieden war.
In Berlin trifft die Eintracht am Samstag auf den Berliner HC, bevor am Sonntag der Aufsteiger Tus Lichterfelde auf Herz und Nieren geprüft wird. Der BHC ist mit einem Sieg und zwei Remis gut gestartet, die Damen aus Lichterfelde stehen mit nur einem Punkt im Tabellenkeller.
Alisch zählt Lichterfelde zu den vier Teams, gegen die immer gute Siegchancen bestehen. Mit einem Erfolg könnte man das Team von der Spree im Kampf um den Klassenerhalt frühzeitig auf Distanz halten. Auch Witte sieht gute Chancen auf die nächsten Punkte: „Wir sind alle topmotiviert und es zeichnet uns aus, dass wir einen Wahnsinns-Kampfgeist haben.“

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