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Nervenstarke Eintracht gewinnt 3:0 gegen Uerdingen

Drittliga-Fußball: Löwen springen auf Tabellenplatz 14 – Trainer André Schubert warnt und fordert sechs weitere Punkte

Torjubel: Eintrachts Marcel Bär nach dem 2:0. Foto: imago

Braunschweig. Mit dem 3:0-Auswärtserfolg beim KFC Uerdingen haben Eintrachts Drittliga-Fußballer im Abstiegskampf ein dickes Ausrufezeichen gesetzt. Durch den Sieg verbesserte sich die Mannschaft von André Schubert auf Platz 14 und kann am Wochenende im Heimspiel gegen Preußen Münster einen weiteren großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen.

„Auswärts zu null zu spielen und drei Tore zu machen ist nicht verkehrt“, freute sich der Eintracht-Trainer über den wichtigen Erfolg, der durch die Tore von Manuel Janzer (22.), Marcel Bär (55.) und Joker Mike Feigenspan (75.) zustande gekommen war.

Der 47-Jährige hatte im Abwehrbereich auf die bereits zuvor erfolgreiche Variante einer Dreier- oder Fünferkette gesetzt und blieb mit seiner Mannschaft damit bereits zum achten Mal in der Rückserie ohne Gegentor. Vorne gefiel Schubert vor allem das Positionsspiel: „Sonst waren wir recht starr auf unseren Positionen. Mittlerweile ist mehr Bewegung und Flexibilität im Spiel, das macht uns gefährlicher.“

Trotzdem gab es für Eintracht in Duisburg auch brenzlige Situationen zu überstehen. Nach einem angeblichen Handspiel von Robin Becker im Strafraum deutete der oft unsicher wirkende Schiedsrichter Patrick Alt auf den Elfmeterpunkt, doch Maximilian Beister setzte den Ball an den Pfosten (42.). Im zweiten Durchgang zeigten sich die Löwen jedoch souverän und fuhren den Erfolg sicher nach Hause.

Gegenwehr der schlechtesten Rückrundenmannschaft war Mangelware, schließlich schwächte sich der abgestürzte Aufstiegsanwärter kurz vor dem Ende der Partie auch noch selbst, als Stefan Aigner Marc Pfitzner von hinten übel umgrätschte und mit Gelb-Rot noch gut bedient war(82.).

In der Schlussphase hatten die Eintracht-Fans mit Sprechchören auch Ex-Trainer Torsten Lieberknecht gegrüßt, der seine Heimspiele mit dem MSV Duisburg ebenfalls in der Schauinsland-Reisen-Arena austrägt. „Wenn Torsten da war, hat er uns Glück gebracht, darüber freue ich mich“, kommentierte Schubert die Aktion und hofft auch für seinen Vor-Vorgänger auf einen positiven Saisonabschluss: „Ich zittere mit seinen Duisburgern und bin froh, dass sie am Wochenende wenigstens noch einen Punkt gegen Sandhausen geholt haben. Ich hoffe, dass sie die Liga halten und drücke die Daumen.“

Der eigene erfolgreiche Ausklang des Osterfests hielt ihn allerdings nicht davon ab, den Mahner zu geben. „Wir schaffen das schon irgendwie hat man in der vergangenen Saison öfter gehört“, erinnerte er an die dramatische Zuspitzung der Lage im Vorjahr und fordert trotz des Erreichens von 40 Zählern weitere Siege: „Der Tabellenplatz ist egal, die drei Punkte gegen Uerdingen sind brutal wichtig. Wir brauchen aber noch mindestens sechs Zähler und müssen am Sonntag gegen Preußen

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