23. Juli 2019
Umwelt

Neue Oberschule: Schüler haben aus der Theorie Praxis gemacht

Auszeichnung zur Fairtrade-Schule krönt Engagement der AG

Die Neue Oberschule wird Braunschweigs erste Fairtrade-Schule. Zorah Marlene Birnbacher von Fairtrade Deutschland (v. r.) überreicht Ludmilla Kristen und Emilia Westerkamp die Auszeichnung.  Foto: Benno SeydelNeue Oberschule

Nördliches Ringgebiet (mak). Am Anfang des Jahres haben wir die Neue Oberschule besucht. Damals hatten Schüler rund um Ludmilla Kristen und Emilia Westerkamp gerade zum Endspurt auf die offizielle Auszeichnung zur Fairtrade-Schule angesetzt.

Was uns damals beeindruckte: Es waren die Schüler, die sich im Unterricht mit Themen wie globaler Handel, Nachhaltigkeit und Umweltschutz beschäftigt und daraus Konsequenzen für ihr eigenes Handeln gezogen hatten. Die ganze Schule zog mit. In Lehrern wie Patrick Foppe, Aida Senkpiel oder Schulleiter Marten Kohfahl fanden die Schüler Unterstützer. Die entstandene Arbeitsgemeinschaft begleitete Schulprojekte, informierte bei Schulveranstaltungen über Arbeits- und Lebensbedingungen in anderen Ländern, organisierte einen Pausenverkauf von fair produzierten und gehandelten Snacks.

Was damals noch Zukunftsmusik war, haben die Schüler nun als Urkunde in der Hand: Die NO ist anerkannte Fairtrade-Schule. Als Vertreter der Landesschulbehörde kam Torsten Glaser, der sich beeindruckt zeigte, wie vielfältig die Schule das Thema in Unterricht und Alltag aufgreift. Im Werte-und-Normen-Unterricht stand die Menschenwürde im Mittelpunkt, in Erdkunde die landwirtschaftliche Nutzung von Regenwaldflächen. Ludmilla und Emilia haben mittlerweile Abitur gemacht, aber ihr Projekt wirkt nachhaltig. Ihre Mitschülerin Medea Krüger hat angekündigt, dass sich die NO gern mit anderen Schulen, wie beispielsweise der ebenfalls engagierten Ricarda-Huch-Schule zusammentun möchte, um größere Projekte gemeinschaftlich angehen zu können

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