27. März 2021
Sport

Neun Wölfe bei ihren Nationalteams

Nach dem Sieg gegen Bremen haben nicht alle Spieler eine Pause

Torjäger Wout Weghorst erzielte seinen 50. Bundesliga-Treffer, ist aber nicht für die niederländische Nationalmannschaft nominiert. Foto: Darius Simka/regios24

Region. Sie haben den nächsten Schritt in Richtung Champions League gesetzt, ihren Vorsprung auf Rang fünf auf acht Punkte ausgebaut: Die Bundesliga-Fußballer des VfL Wolfsburg haben sich mit einem 2:1 (2:1)-Sieg in Bremen in die Länderspielpause verabschiedet und weisen nach 26 Spieltagen 51 Zähler auf – exakt so viele wie in der Meistersaison 2008/2009.

„Ich bin wieder mal sehr zufrieden und glücklich. Wir wussten, welch schwierige Aufgabe uns erwarten würde“, bilanzierte VfL-Chefcoach Oliver Glasner, der von einem „völlig verdienten Sieg“ sprach. „Bremen hat sehr, sehr aggressiv gespielt und uns höher attackiert, als wir erwartet hatten. Zu Anfang hat uns das Probleme bereitet, doch mit dem Standardtor haben wir das Spiel unter Kontrolle bekommen“, meinte Glasner, dessen Elf ihr nächstes Bundesliga-Spiel am Samstag, 3. April (15.30 Uhr), in der Volkswagen-Arena gegen den 1. FC Köln bestreitet.
Unmittelbar nach dem 2:1-Sieg bei Werder Bremen hatten sich die Wege der „Wölfe“ vorerst getrennt. Ein Großteil der Wolfsburger durfte sich über vier trainingsfreie Tage freuen – neun VfL-Spieler machten sich dagegen auf den Weg zu ihren Nationalmannschaften. Für Josip Brekalo (mit Kroatien), Admir Mehmedi und Kevin Mbabu (beide Schweiz), Koen Casteels (Belgien) sowie Pavao Pervan und Xaver Schlager (beide Österreich) begann im Wochenverlauf die Qualifikationsrunde zur Weltmeisterschaft 2022.

John Anthony Brooks war mit den USA ebenso bei einem Freundschaftsspiel im Einsatz wie Bartosz Bialek mit Polens U21 in zwei Partien in Spanien. Und Ridle Baku startete mit der deutschen U21-Nationalmannschaft in die EM-Gruppenphase in Ungarn, wo der Wolfsburger im Auftaktspiel gegen den Gastgeber gleich für Furore sorgte. Beim 3:0-Sieg legte er das 1:0 durch den „Ex-Wolf“ Lukas Nmecha auf und erzielte die beiden weiteren Treffer selbst.

Auch interessant