17. Mai 2019
Sport

„Nicht auf Unentschieden spielen“

Eintracht am Samstag im „Endspiel“ gegen Cottbus – Coach hofft auf große Fan-Unterstützung

Feierten im Hinspiel den Sieg in Cottbus: Felix Burmeister und Stephan Fürstner. imago

Braunschweig. Eintrachts Drittliga-Fußballer haben ihr Schicksal am Samstag in den eigenen Händen. Im ausverkauften Heimspiel gegen Energie Cottbus (Anstoß 13.30 Uhr) reicht der Elf von André Schubert gegen den punktgleichen Konkurrenten aufgrund der besseren Tordifferenz bereits ein Remis.

„Es geht jetzt um alles, es wird ein 50:50-Spiel“, sagt André Schubert ohne Umschweife und macht deutlich, dass seine Mannschaft gewillt ist, die Aufholjagd mit dem Klassenerhalt zu krönen: „In der Winterpause hätten wir die Situation, wie sie jetzt ist, gern angenommen. Dementsprechend gehen wir sie positiv an.“

Rechenexempel sind für den 47-Jährigen uninteressante „Kaffeesatzleserei“, stattdessen will er mit seinem Team vor heimischer Kulisse für Fakten sorgen: „Wir müssen uns auf das Wesentliche konzentrieren und auf das, was wir beeinflussen können. Wir wollen das Spiel von Beginn an in den Griff bekommen, Druck machen und torgefährlich werden. Wir werden nicht auf Unentschieden spielen, das macht keinen Sinn.“

Dem Gegner bescheinigt er eine gute Defensive und starke Standards, außerdem verfüge der FCE über „eine Mannschaft, die niemals aufgibt“. Gleiches trifft jedoch auch auf seine eigenen Spieler zu, die in den vergangenen drei Heimspielen jeweils in letzter Minute den so wichtigen Ausgleichstreffer erzielen konnten. „Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie bis zur letzten Sekunde an den Erfolg glaubt und sich nicht aufgibt“, lobt der Fußball-Lehrer, der die Aufholjagd seiner Mannschaft als Quelle für ein selbstbewusstes Auftreten sieht: „Für unsere Verhältnisse haben wir eine sehr gute Rückrunde gespielt und hatten in fast allen Spielen ein Chancenplus.“

Verzichten muss der 47-Jährige auf Bernd Nehrig (Reha) und Benjamin Kessel (Gelbsperre). Angeschlagen waren Robin Becker, Nils Rütten, Manuel Janzer und Felix Burmeister. „Da müssen wir noch abwarten“, so Schubert.

Das Eintracht-Stadion wird bis auf den letzten Platz ausverkauft sein, so dass sich die Blau-Gelben auf die lautstarke Unterstützung ihres Anhangs verlassen können, auch für Schubert ein möglicherweise mitentscheidender Faktor: „Es ist wichtig, dass die Jungs merken, dass alle bedingungslos hinter ihnen stehen. Es gilt für uns, von der ersten Minute bis zum Abpfiff alles zu geben, sehr konzentriert und positiv zu sein. Das erhoffen wir uns natürlich auch von den Zuschauern, die die Situation ebenfalls annehmen werden um uns zu unterstützen. Es wird eine tolle Stimmung herrschen, die wir für uns versuchen wollen zu nutzen.“

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