Nicht überall darf geböllert werden

Die Stadt weist auf Einschränkungen im Abbrennen von Feuerwerk hin und kündigt Kontrollen an

Braunschweig. Kein Feuerwerk in der Nähe von Fachwerkhäusern! Zum bevorstehenden Jahreswechsel erinnert die Stadt an die bundesweit geltende Regelung im Sprengstoffrecht, wonach in unmittelbarer Nähe von besonders brandempfindlichen Gebäuden oder Anlagen kein Feuerwerk abgebrannt werden darf.

Betroffen sind davon Stadtbereiche mit Reet- und Fachwerkhäusern wie in Riddagshausen, im Magniviertel einschließlich Löwenwall, in der Echternstraße, der Bruchstraße, am Burgplatz und am Wollmarkt.
Am Schloss erlaubt

Erlaubt ist das Abbrennen von Feuerwerk dagegen am Ritterbrunnen an der dem Rathaus zugewandten Seite des Schlosses bis etwa auf Höhe des nördlichen Reiterstandbildes mit ausreichendem Abstand zum Magniviertel.
Gemeinsam mit der Polizei wird der Zentrale Ordnungsdienst (ZOD) der Stadt das Verbot überwachen und auch durchsetzen. Das Verbot, pyrotechnische Gegenstände abzubrennen, gilt auch in unmittelbarer Nähe von Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen und von Kirchen. Der Verkauf von Feuerwerkskörpern darf nur bis 31. Dezember 2018 erfolgen.
Kontrollen angekündigt

An öffentlich stark besuchten Orten, an denen Feuerwerk abgebrannt wird, insbesondere am Schlossplatz, werden Polizei und Ordnungsdienst Präsenz zeigen und darauf hinwirken, dass Feuerwerk richtig abgebrannt wird. Grund des Aufrufs sind die Ereignisse auf dem Schlossplatz im vergangenen Jahr; zwei Menschen waren dabei durch Feuerwerkskörper verletzt und dauerhaft gesundheitlich geschädigt worden.

Bereits an diesem Wochenende werden Polizisten und Mitarbeiter der Stadt die Menschen auch direkt in der Fußgängerzone ansprechen und auf die für die Silvesternacht geltenden Regeln aufmerksam machen.

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