25. November 2014
Sportliches

Noch viele Freikarten für das „Derby“

Basketball: Die SG-Baskets ziehen am Sonnabend (15 Uhr) gegen Wedel in die VW-Halle um.

Schon Erfahrung in der VW-Halle: Dominique Johnson. Foto: T.A.

Von Christoph Matthies, 26.11.2014.

Braunschweig. „Werbung für den Basketballsport“ erhofft sich Stefan Schwope auch in diesem Jahr vom Umzug seiner SG-Baskets in die Volkswagenhalle. Wie in jeder Saison rechnet der Manager am Sonnabend mit rund 5000 Schülern und Studenten, die von der Freikartenaktion des Vereins Gebrauch machen. Ein echtes „Derby“ im eigentlichen Sinne ist es allerdings nicht, wenn der SC Rist Wedel ab 15 Uhr den Gastgeber prüft.

„Dieses Jahr haben wir ein Spitzenspiel“, freut sich Schwope auf eine Partie, die ihren Reiz, im Gegensatz zu den Vorjahren gegen Wolfenbüttel oder Hannover, weniger aus einer lokalen Rivalität als vielmehr aus der sportlichen Situation bezieht. Die Gäste aus Pinneberg bei Hamburg reisen als Tabellenführer an den Europaplatz. Die Baskets, Vierte des Klassements der ProB-Nord, könnten mit einem Heimsieg für Punktgleichheit sorgen und somit die Tabellenspitze attackieren.

Nach einem starken Saisonstart mit 12:4 Punkten musste der Braunschweiger Drittligist zwei Niederlagen hinnehmen, zuletzt am Sonnabend beim 70:74 in Itzehoe. Ärgerlich, da das Team von Trainer Liviu Calin mit einer recht komfortablen Zwölf-Punkte-Führung in den Schlussabschnitt gestartet war. Doch das ist Lehrgeld, das ein junges Ausbildungsteam, das als einziges der Liga komplett auf ausländische Akteure verzichtet, bezahlen muss. „Aber mit zwölf Punkten stehen wir gut da“, ist Schwope mit dem bisherigen Saisonverlauf dennoch weitgehend zufrieden.

Auch in diesem Jahr wurden zahlreiche Freikarten an Schulen der Region verteilt, viele Restkarten gibt es in den Sekretariaten, in der SG-Geschäftsstelle im Hasenwinkel oder am Sonnabend an der Abendkasse – gegen Vorlage eines entsprechenden Ausweises auch für Studenten. „Viele der jungen Zuschauer kommen so das erste Mal mit diesem Sport in Berührung“, weiß der Manager und hofft, dass sich so mancher Besucher mit dem hochgradig ansteckenden Basketballvirus infiziert.

Bereits vor Beginn der Partie am Sonnabend werden die Profis der Löwen für Autogramme zur Verfügung stehen, für Basketball-typischen Sound sorgt DJ Evolution, der sonst im Black-Music-Club XO an den Reglern dreht.

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