Offensiv mehr Akzente setzen

Feldhockey: Damen-Zweitligist Eintracht empfängt am Sonntag (14 Uhr) den Bonner THV

Gegen Klipper traf die Eintracht um Levia Grabietz (links) gleich fünfmal, in Großflottbek blieb sie torlos. Foto: fk/BestPixels.de

Braunschweig. Einen Heimsieg und eine Auswärtsniederlage haben die Zweitliga-Hockeydamen von Eintracht Braunschweig in der noch jungen Saison in ihrer Bilanz stehen.

Am Sonntag um 14 Uhr soll ein weiterer Erfolg auf eigenem Kunstrasen an der Guntherstraße dazukommen. Gegner ist der Bonner THV.

Nach ihrem überzeugenden 5:1-Auftakt gegen Klipper Hamburg mussten sich die Blau-Gelben am vergangenen Wochenende bei Erstliga-Absteiger und Aufstiegsaspirant Großflottbek eine 0:2-Niederlage verschmerzen.
„Es war ein sehr enges Spiel und wir haben gut gespielt“, war Trainer Carsten Alisch trotz punktloser Heimfahrt mit dem Auftritt seiner Mannschaft weitgehend zufrieden. „Am Ende hat es durch zwei Ecken ganz knapp nicht gereicht.“

Ein Rückschlag sei das Ergebnis beim Favoriten also keineswegs gewesen. Und so sollen auch schon gegen Bonn wieder drei Punkte her, um oben dranzubleiben. Die Personallage ist bei den Löwinnen indes angespannt.

„Wir sind gerade etwas dünn besetzt“, sagt Alisch und nennt mit Majandra Tinius (Muskelfaserriss) und Antonia Osterland (Kursfahrt) zumindest zwei Spielerinnen, die am Sonntag definitiv ausfallen werden.

Gegen Bonn geht die Eintracht dennoch als Favorit ins Spiel, die Rheinländerinnen konnten den Abstieg in der vergangenen Saison nur knapp verhindern. In dieser Spielzeit haben sie, ebenso wie die Braunschweigerinnen, bisher drei Punkte auf dem Konto und seien schwer einzuschätzen, findet Alisch.

„Wir müssen ein bisschen konzentrierter bei der Eckenabwehr sein und offensiv mehr Akzente setzen“, fordert der Eintracht-Trainer vor der richtungsweisenden Partie von seiner Mannschaft.

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