Okerjazz in seiner schönsten Version

Größtes Jazz-Open-Air der Stadt: Seit 34 Jahren gehört der 1. Sonntag im August der Saratoga

Mehr als 3000 Euro für die Schwimmförderung: Freude bei Joost Smeulders (Hoteldirektor Steigenberger), Gary Blume (Förderverein Badezentrum Gliesmarode), Horst Popanda (Saratoga Seven) und NB-Redaktionsleiterin Ingeborg Obi-Preuß.  Foto: Birgit Wiefel

Innenstadt. Ein Sonntag voller strahlender Gesichter: Das Wetter perfekt, die Musik beschwingt, die Gäste bestens gelaunt – Jazz an der Oker in seiner schönsten Version. Und ordentlich gespendet wurde auch. Genau 3105,50 Euro gehen an den Förderverein des Badezentrums Gliesmarode für die Schwimmförderung.

Gary Blume sammelt als Vorsitzender fleißig mit. „Ich freue mich so sehr, dass unser Projekt hier von Ihnen gefördert wird“, sagt er den Gästen, „Ihr Geld ist gut angelegt“, versichert er, „mit Ihrer Unterstützung können wir Kindern helfen, sich sicher und angstfrei im Wasser zu bewegen.“

Hoteldirektor Joost Smeulders begrüßte die Besucher auf seiner Terrasse und auf den Wiesen um das Steigenberger Hotel. Vor fünf Jahren ist die Veranstaltung zu ihm an die Nîmesstraße gezogen. Eine Partnerschaft, die passt. „Anders, aber sehr, sehr schön“, betonte auch Bandleader Horst Popanda und griff zur Trompete.

Die Stammgäste wissen wie es geht: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Bereits morgens gegen 9 Uhr kommen die ersten Besucher auf der Terrasse am Steigenberger Parkhotel an. Sie wollen sicher sein, dass sie „ihren“ Platz bekommen und mit ihren Freunden zusammensitzen können. Denn Sitzplätze auf der Terrasse sind begrenzt und vor allem: Es gibt keine Platzkarten. „Die zehn Euro pro Karte fließen wie jedes Jahr in die Spendensumme“, erklärt Hoteldirektor Smeulders.

Andere Stammgäste wollen ganz bewusst keinen Sitzplatz, beziehungsweise haben ihren eigenen dabei. Mit Campingstühlen und Decken ausgerüstet, die Picknickkörbe auf dem Fahrrad, schieben sie über die Wege und suchen sich den besten Platz auf dem Rasen. Viele kennen sich, treffen sich jedes Jahr beim Okerjazz. Echte Fans.

Wie Oberbürgermeister Ulrich Markurth, der sich das Konzert der Saratoga Seven fast nie entgehen lässt. „Ich kann heute nicht ganz so lange bleiben“, erklärt er, „ich muss noch zur Eintracht.“ Dafür erntet er natürlich Verständnis.

Auch viele Zaungäste kommen spontan vorbei, angelockt vom Duft der Flammkuchen, Poffertjes und Bratwürste. Sommerfeststimmung. „Seit 34 Jahren unser schönstes Event im Jahr“, schwärmt Bandleader Horst Popanda, „wir danken Ihnen allen für Ihre Treue.“

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