14. September 2018
Sport

Otto sorgt für ersten Eintracht-Sieg

2:0 durch Yari Otto gegen Carl Zeiss Jena. Eintracht hat den Bann gebrochen

Torjubel: 1:0 von Yari Otto (Eintracht Braunschweig)

Nordstadt. 2:0 gegen Carl Zeiss Jena. Eintracht hat den Bann gebrochen! Vor 17335 Zuschauern gewannen die Blau-Gelben gestern Abend gegen Carl Zeiss Jena und fuhren erstmals seit dem 3:2 gegen Duisburg am 12. März diesen Jahres wieder drei Punkte ein. Mann des Spiels war der eingewechselte Yari Otto, der als Joker in der Schlussphase beide Treffer markierte (81./90.+3) und den so wichtigen Erfolg sicherstellte. 

Nach einer Gedenkminute für den verstorbenen Meisterlöwen Klaus Gerwien starteten beide Teams bei bestem Fußballwetter in die Partie. Klare Offensivaktionen blieben zunächst Mangelware, erst nach neun Minuten gab Gästekapitän René Eckhardt den ersten Torschuss der Partie ab. Die Blau-Gelben wurden erstmals nach einem Fehlpass in Jenas Abwehr gefährlich, die anschließend aber mit vereinten Kräften gegen Philipp Hofmann klären konnte (14.).
Eintracht brachte das Jenaer Tor in der Folge erneut in Gefahr, doch zunächst wurde Hofmanns Schussversuch abgeblockt bevor Putaro eine Etage zu hoch zielte(23.). Auch die Thüringer versteckten sich nicht; und kamen durch Ex-Löwen Niklas Erlbeck (24./Distanzschuss über das Tor) zu einer weiteren Gelegenheit.

Auch Fejzullahu probierte es im Gegenzug erfolglos aus der Distanz, anstatt zum besser postierten Onur Bulut abzuspielen. Dieser hatte knapp zehn Minuten vor der Pause die bis dato beste Eintracht-Chance, doch Gästekeeper Jo Coppens fischte seinen satten Schuss von halblinks aus der kurzen Ecke(36.).
Unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff wurde es für die Löwen nochmals brenzlig, als Maximilian Wolfram den Ball nach einer Ecke neben das Tor setzte.

Zu Beginn der zweiten Hälfte gab Fejzullahu aus der Drehung den ersten Warnschuss ab(48.) sein anschließender Distanzversuch geriet allerdings zu unplatziert (55.). Durch Ballverluste wurde das Offensivspiel der Löwen immer wieder ausgebremst, während sich die Gäste aufs Kontern verlegten.

Brandgefährlich wurde es als der Ex-Braunschweiger sich im Strafraum per Kopf durchsetzen konnte und der Ball nur knapp über das blau-gelbe Gehäuse flog (66.). Die Löwen bemühten sich weiterhin Druck aufzubauen, taten sich jedoch schwer.

Dann stach Pedersens Joker Otto: Eine langgezogene Flanke von Bulut köpfte Hofmann in den Fünfmeterraum, wo der 19-Jährige zum 1:0 traf (81.) und die Eintracht-Fans erlöste! Anschließend wurde es hektisch: Nach einer Nickligkeit an Stephan Fürstner kam es erst zur Rudelbildung, dann senste Florian Brügmann Manuel Janzer um und sah die rote Karte(85.). Jena versuchte mit dem Mute der Verzweiflung auf den Ausgleich zu gehen und wurde von den Löwen ausgekontert.

Nachdem Hofmann in der Nachspielzeit noch allein auf weiter Flur an Coppens gescheitert war machte Otto mit seinem zweiten Treffer nach Zuspiel von Fürstner alles klar und wurde nach Abpfiff frenetisch von den Fans in der Kurve gefeiert.
Engelhardt – Kijewski, Valsvik, Burmeister, Sauerland – Fürstner – Fejzullahu(64. Thorsten), Franjic (75.Y.Otto) – Putaro(64. Janzer), Hofmann, Bulut.

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