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Party mit SchlagerExpress: „Hoffen, dass das Zelt aus den Nähten platzt“

Zehn Tage Oktobermesse und Schützenfest mit weiß-blauer „Wiesn“-Stimmung

Freuen sich bereits auf das Schützenfest mit weiß-blauer „Wiesn“-Stimmung (v.li.): Festwirt Srdjan Rajkovic, Platzverwalterin Gaby Grandt, Schützenpräsident Clemens Backhaus und Schausteller Frank Berweke. Foto: Stefanie Druschke

Nordstadt. Weiß-Blau statt Blau-Gelb – das ist ab Freitag die angesagte Farbkombination an der Hamburger Straße.

Bis zum 7. Oktober ist Wiesn-Stimmung angesagt, das 38 Meter hohe Europa-Rad weist schon von weitem den Weg zum Festplatz. „Es ist von der Beleuchtung her eines der schönsten in Deutschland“, verspricht Schausteller Frank Berweke.

35.000 LEDs setzen die 24 drehbaren und mit 720 Plexiglasspiegeln verkleideten Gondeln ins rechte Licht. Insgesamt 40 Geschäfte, inklusive Imbisse und Kinderattraktionen hat Berweke dieses Mal organisiert: die Klassiker wie Auto-Scooter, Dschungel-Train, Butterfly und Breakdancer sind dabei, aber auch ein „ganz verrückter neuer Fahrspaß“ für alle Altersgruppen.

Was am Nachmittag noch eine gemütliche Fahrt für Mutter mit Kind sei, werde am Abend zum rasanten Erlebnis für jugendliche Festplatzbesucher. Beim Wasserballrennen können die Kleinen in durchsichtige, wasserfeste Bälle schlüpfen und damit quer übers Wasser laufen. Wichtige Info für alle Mamas und Papas:
Am Feiertag (3. Oktober) ist der Festplatz geöffnet, aber der traditionelle Familientag ist diesmal ausnahmsweise am Donnerstag (4. Oktober). Das Musikfeuerwerk wird am Freitag (5. Oktober) ab 21.30 Uhr gezündet.

Zum 4. Mal in der Geschichte der Braunschweiger Schützengesellschaft findet das 473. Volks- und Königsschießen, also das Schützenfest der Braunschweiger Schützengesellschaft 1545 zeitgleich mit dem Oktoberfest statt.

Nach dem traditionellen Herrenfrühstück auf dem Festzelt und dem Damenfrühstück im Schützenhaus beginnt um 19 Uhr der öffentliche Teil mit dem Fassanstich und Freibier, bis das Fass alle ist.
Ab 20.30 Uhr ist dann richtig Partystimmung angesagt.

Festzeltwirt Srdjan Rajkovic lässt den SchlagerExpress anrollen. Die Braunschweiger Liveband spielt alles, was der deutsche Schlager zu bieten hat – der Eintritt ist frei. „Wir hoffen, dass das Zelt aus allen Nähten platzt“, wünscht sich Platzverwalterin Gaby Grandt.

Srdjan Rajkovic sei mit seinem Unternehmen Northern Events ganz kurzfristig eingesprungen, weil es organisatorische Probleme gegeben habe.
Aus diesem Grund werde das Festzelt in diesem Jahr ausnahmsweise auch nur an einem Tag stehen – dafür werde dieser aber schön und richtig.

Für 2019 hat Rajkovic schon einige Ideen im Kopf, das Fest soll gerade auch für Jüngere attraktiver werden.
Außerdem kann er sich vorstellen, das Festzelt während der Zeit tageweise an Firmen zu vermieten, so dass diese auf dem Festplatz mit ihren Unternehmen eigene Oktoberfeste feiern könnten.

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