20. März 2021
Sport

„Payback-Time“ gegen die Towers

Basketball: Nach dem 81:84 treffen die Löwen wieder auf Hamburg

James Robinson (rechts) hätte die Partie gegen Hamburg mit einem Dreier nach 40 Minuten entscheiden können – doch der US-Amerikaner (12 Punkte) vergab. Foto: Patrick Franck/imago

Braunschweig. Mit einer höchstgradig ärgerlichen 81:84 (43:38)-Niederlage nach Verlängerung mussten die Löwen-Basketballer am Mittwochabend den Heimweg aus Hamburg antreten. Die Enttäuschung über die vermeidbare Pleite können sich die Braunschweiger schon am heutigen Samstag (20.30 Uhr) in der VW-Halle von der Seele spielen. Dann nämlich heißt der Gegner schon wieder Hamburg Towers.

Wenn Löwen-Coach Pete Strobl nach eineinhalb Jahren als Cheftrainer in der Basketball-Bundesliga einen Ratschlag erteilen müsste, dann könnte es dieser sein: Egal bei welchem Spielstand – schreibe niemals eine Mannschaft von Pedro Calles ab! In der vergangenen Saison hatten die Löwen gegen die von dem Spanier trainierte Mannschaft von Rasta Vechta im Schlussviertel schon mit 27 Zählern (90:63) geführt, um dann doch noch zu verlieren.

Ähnliches ereignete sich nun in Hamburg. Gegen Calles’ neues Team zeigten die Gäste eine gute Leistung und führten nach 35 Minuten nach einem Dunking vom starken Lukas Wank mit zwölf Zählern Vorsprung (69:57) – ehe sie komplett den Faden verloren, einen 13:0-Lauf der Hanseaten zuließen und diesen so die Tür zur Verlängerung öffneten (Spielstand nach 40 Minuten: 75:75). In dieser setzten sich die Gastgeber dann durch.

„Man könnte jetzt sagen, dass wir eingebrochen sind, weil wir ein junges Team sind“, suchte Wank (13 Punkte) nach der Partie am Magentasport-Mikrofon nach Erklärungen – schien aber selbst nicht ganz überzeugt. Arnas Velicka (15) und Gavin Schilling (14) hatten gegen die Towers die meisten Löwen-Punkte erzielt.

Die Früchte ihrer guten Arbeit hatten die Braunschweiger immerhin am Sonntag zuvor gegen Chemnitz geerntet, als sie beim 93:77 (50:40) eine dominante Vorstellung geboten hatten – nicht zuletzt dank Velicka und Karim Jallow mit je 21 Zählern.

Als Tabellenelfter trifft das Strobl-Team heute also erneut auf die Hamburger (Platz 7). „Am Samstag ist auf jeden Fall Payback-Time“, versprach Aufbauspieler Wank nach der unnötigen Hinspielpleite. Es ist Zeit, dass die Löwen ihr Calles-Trauma hinter sich lassen.

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