Pete Strobl hat große Pläne

Basketball-Bundesliga: Die Löwen haben einen neuen Cheftrainer

Der neue Löwen-Trainer Pete Strobl  (2. v.l.) mit Geschäftsführer Sebastian Schmidt (v.l.), Paul Anfang (Aufsichtsratsvorsitzender) und Michael Reinhart (stellv. Aufsichtsratsvorsitzender). oh

Braunschweig. Mit dem 41-jährigen Pete Strobl haben die Basketball Löwen am Donnerstag den Nachfolger von Frank Menz auf der Position des Cheftrainers vorgestellt.

Der Amerikaner mit österreichischem Pass war zuletzt drei Jahre lang als Co-Trainer von Thorsten Leibenath beim Bundesliga-Rivalen Ulm tätig. Somit war Strobl auch Teil der Sensationsmannschaft von 2016/2017, die mit 30 von 32 möglichen Siegen als Spitzenreiter in die Playoffs einzog.

Der Job in Braunschweig ist für Strobl das erste Engagement als Cheftrainer. „Ich freue mich wahnsinnig hier zu sein und bin bereit für diese Herausforderung“, sagte der vierfache Familienvater, der neun Jahre lang selbst auf europäischem Parkett auf Korbjagd ging. In Pittsburgh (USA) gründete Strobl 2009 eine Basketballschule für Kinder und Jugendliche.

„Die vergangene Saison in Braunschweig war super. Ich will auch jedes Jahr so eine tolle Saison haben und junge deutsche Spieler entwickeln“, schilderte der 2,05-Meter-Mann in fließendem Deutsch mit breitem US-Akzent seine Ziele. „Wir haben hier die Möglichkeit, etwas wahnsinnig Gutes zu erreichen.“

„Ich hatte eine Wunschliste mit Trainern angefertigt, die unser Anforderungsprofil erfüllen“, berichtete Geschäftsführer Sebastian Schmidt, der diese Liste mit einer klaren Empfehlung an den Aufsichtsrat weitergab. Dieser stattete Schmidts Favoriten nun mit einem Zweijahresvertrag aus. „Letztendlich ist die Wahl auf Pete gefallen, weil er die Punkte Spielerentwicklung, Charakter, Kommunikationsfähigkeit und Offenheit gut trifft.“

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