31. März 2015
Menschen

Polizeimeldungen aus der Region – Brandstifter gefasst

Braunschweig, 31.03.2015

Brandstifter gefasst

Die Polizei Braunschweig hat einen 26-Jährigen festgenommen, der dringend tatverdächtig ist, am vergangenen Wochenende die Sporthalle in Lehndorf in Brand gesteckt zu haben.

Der Beschuldigte war den Einsatzkräften der Polizei bereits unmittelbar am Brandort aufgefallen.

Nach dem Ergebnis der Ermittlungen war der Beschuldigte zuvor in die Sporthalle eingebrochen, um nach Wertgegenständen zu suchen. Im Zuge dessen entwendete der Beschuldigte aus der Sporthalle zwei große Taschen mit Hockeyausrüstungen.

Anschließend setzte der Beschuldigte die Turnhalle in Brand, um die Spuren des Einbruchs zu verwischen.

Auf Grundlage der polizeilichen Ermittlungen hatte das Amtsgericht Braunschweig bereits am gestrigen Montag auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnräume des Beschuldigten erlassen. Im Rahmen der Durchsuchung konnten die entwendeten Sporttaschen sichergestellt werden.

Daraufhin wurde der Beschuldigte vorläufig festgenommen. In der anschließenden polizeilichen Vernehmung hat der Beschuldigte die Tat gestanden.

Weiterhin hat der Beschuldigte angegeben, für weitere Brandstiftungen im Stadtgebiet Braunschweig verantwortlich zu sein.

Der Beschuldigte hat eingeräumt, am 25.10.2014 den Brand in der HvF-Schule in Braunschweig gelegt zu haben, um ebenfalls einen vorangegangenen Einbruchsdiebstahl zu verdecken. Ferner habe er im Februar 2014 einen Radlader sowie im Februar 2015 ein Auto angezündet.

Der Beschuldigte wurde am heutigen Vormittag dem zuständigen Haftrichter beim Amtsgericht Braunschweig vorgeführt, welcher gegen den Beschuldigten auf Grundlage der polizeilichen Ermittlungen und der geständigen Angaben einen Haftbefehl erließ.

Der Beschuldigte befindet sich nunmehr in Untersuchungshaft.

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Polizeidirektion Braunschweig veröffentlicht Kriminalstatistik

Am Dienstag stellte Polizeipräsident Michael Pientka die polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2014 vor. Insgesamt zeigte er sich zufrieden mit den Ergebnissen der Arbeit der Polizei. Allerdings stellte er auch klar, dass die Polizei – auch im Zusammenspiel mit der Bevölkerung – in einigen Deliktsfeldern weiterhin besondere Schwerpunkte setzen wird.
In der Langzeitbetrachtung der letzten zehn Jahre war im Jahr 2005 in der Region Braunschweig ein Spitzenwert mit 84.878 Straftaten erreicht. In den darauf folgenden Jahren nahm die Gesamtzahl der Straftaten kontinuierlich ab. Mit 76.068 erfassten Fällen im Jahre 2014 hat die Anzahl der Straftaten innerhalb von neun Jahren um 10,38 Prozent (- 8.810) abgenommen.
Die Aufklärungsquote (AQ) erreichte auch im Berichtsjahr 2014 wieder ein hohes Niveau. Mit 60,56 Prozent wird im sechsten Jahr in Folge die 60-Prozent-Marke überschritten. Während im Land Niedersachsen insgesamt 1,29 Prozent mehr Straftaten zu verzeichnen waren, wurden in der Region Braunschweig 5,2 Prozent Straftaten (3.799 Fälle) mehr erfasst als 2013. Polizeipräsident Pientka begründet diesen Anstieg so: „2013 fiel die Gesamtzahl der Straftaten im Vergleich zu 2012 gering aus, da es zum Beispiel wegen des langen Winters erheblich weniger Fahrraddiebstähle gab. 2014 stieg deren Anzahl wieder um fast 1.000 Taten auf das übliche Niveau an.“ Außerdem seien im Berichtsjahr in allen Bereichen der Betrugs- und Fälschungsdelikte die Fallzahlen gestiegen (+1.747).
Geprägt ist die Gesamtentwicklung von 2013 zu 2014 auch durch eine Zunahme von anderen schweren Diebstahlsdelikten, insbesondere dem Diebstahl aus Büro- und Lagerräumen, und Beförderungserschleichungen, also dem „Schwarzfahren“.
Die Fallzahlen im Bereich des Wohnungseinbruchdiebstahls (AQ: 2013/21,27 Prozent; 2014/18,21 Prozent) sind weiterhin leicht gestiegen und damit unverändert auf hohem Niveau. Pientka: „Wir haben mit allen unseren Dienststellen ein Maßnahmenbündel zur Bekämpfung dieser Taten in der dunklen Jahreszeit aufgelegt und sind zuversichtlich, dadurch einen höheren Anstieg verhindert zu haben. Gleichzeitig setzen wir weiter auf Prävention. Wir appellieren an die Bevölkerung, die kriminalpolizeiliche Beratung in Anspruch zu nehmen. Sie ist kostenlos! Es gibt viele Möglichkeiten, etwas für die Sicherheit der Wohnungen und Häuser zu tun. Das schließt technische Maßnahmen genauso ein wie Prävention durch sicherheitsbewusstes Verhalten.“ Der Polizeipräsident erinnerte auch an die Aktion „wachsamer Nachbar“ und rief dazu auf, sich gegenseitig zu unterstützen. „Wählen Sie bitte den Notruf 110, wenn Ihnen Personen oder Sachverhalte verdächtig erscheinen“, so Pientka.
Beim Kfz-Diebstahl hat sich die Anzahl der Fälle nur wenig verringert und befindet sich weiterhin auf hohem Niveau (AQ: 2013/18,48 Prozent; 2014/17,06 Prozent). Der Bereich der PD Braunschweig bleibt weiterhin einer der Brennpunkte für den Kfz-Diebstahl im Land Niedersachsen. Pientka unterstrich, dass die Region Braunschweig/Wolfsburg als Zentrum der Automobilindustrie seit Jahrzehnten eine Fülle von Tatgelegenheiten biete. Polizeipräsident Pientka setzt hier auf Zentralisierung der Sachbearbeitung. Schon 2014 hatte die Polizeidirektion eine zentrale Ermittlungsgruppe eingerichtet, die von Gifhorn aus mit Erfolg arbeitete. „Wir werden in Kürze über Erfolge und Arbeit dieser Ermittlungsgruppe berichten. Eine zentrale Ermittlungsgruppe wird zukünftig fester Bestandteil im Fachkommissariat Banden unserer Zentralen Kriminalinspektion werden. Dadurch erwarten wir eine effektivere Bekämpfung dieser Delikte – auch im Zusammenwirken mit Dienststellen im Ausland.“
Erfreulich, so der Polizeipräsident, sei der weitere Rückgang der Gewaltkriminalität, besonders bei gefährlichen und schweren Körperverletzungen.
Im Bereich der Gewalt gegen Sachen (Sachbeschädigung) gab es 3,7 Prozent mehr Taten als im Vorjahr. Es handelt sich hierbei um Steigerungen im Bereich von Graffiti sowie Sachbeschädigungen durch Feuer und Sachbeschädigungen an Pkw.
Weiterhin auffällig ist eine Zunahme von Rauschgiftdelikten um 13,1 Prozent. Das betrifft besonders den unerlaubten Besitz, Erwerb von – oder Handel mit – Cannabisprodukten sowie Amphetaminen. Pientka: „Vor allem unter Jugendlichen haben wir mehr Cannabismissbrauch feststellen müssen.“
Positiv sei, dass Jugendliche 2014 weniger Straftaten unter Alkoholeinfluss als in den Vorjahren begangen hätten.
Eine besondere Herausforderung für die Polizei sei die Bekämpfung der Kriminalität mit dem Tatmittel Internet, der so genannten „Cybercrime“. Pientka wies auf die niedersächsische Dunkelfeldstudie von 2013 hin, die ergeben habe, dass lediglich neun Prozent dieser Fälle angezeigt worden seien. Die Befragung werde zurzeit wiederholt. Mit Spannung erwarte man die Ergebnisse. Die Aufklärungsquote bei bekannt gewordenen Delikten der Internetkriminalität beträgt 83 Prozent. Hatte es 2013 noch 3.900 Taten gegeben, waren es im Berichtsjahr 4.304.
Die Hälfte der Cybercrime-Taten sind Waren- und Warenkreditbetrügereien. Im vergangenen Jahr stieg deren Anzahl um 26,43 Prozent im Vergleich zu 2013. Pientka: „Bei Cybercrime setzen wir stark auf die Aufklärung der Bevölkerung. Deswegen haben wir Anfang März ein für Bürgerinnen und Bürger offenes Symposium zur Internetkriminalität ausgerichtet. Repressiv wird die Polizei Niedersachsen die Spezialisierung der Sachbearbeitung vorantreiben.“

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Mehr Straftaten in Braunschweig

Mit 25.074 Straftaten registrierte die Polizeiliche Kriminalstatistik für die Stadt Braunschweig im letzten Jahr 1.382 Straftaten (+5,83 Prozent) mehr als 2013. Gleichzeitig konnte mit 14.579 aufgeklärten Taten eine Quote von 59,93 (60,13) Prozent gehalten werden. Die Häufigkeitszahl (Kriminalitätsbelastung pro 100.000 Einwohner) lag im letzten Jahr bei 10.142 Straftaten. Grundlage für die Berechnung waren 247.227 Einwohner in Braunschweig. Insgesamt wurden 10.559 Tatverdächtige, 814 Verdächtige mehr als 2013, ermittelt.
Veränderungen und Auffälligkeiten
Die Zunahme der angezeigten Straftaten resultiert im Wesentlichen aus einem Anstieg der Fallzahlen beim Diebstahl (+317 Fälle) und bei den Vermögens- und Fälschungsdelikten (+855 Fälle). Bei den Diebstählen ist ein Plus von Ladendiebstählen (+252) und der Fahrraddiebstähle (+639) auffallend. Bei den Vermögens- und Fälschungsdelikten sind es der Waren- und Warenkreditbetrug mit +426 Fällen und 347 Fälle von Beförderungserschleichung („Schwarzfahren“), die als Zunahme zu Buche schlagen. Mit 163 Kraftfahrzeugdiebstählen sind 2014 die Fallzahlen im Vergleich zum Vorjahr 2013 um 41 Taten (oder 20,10%) deutlich zurückgegangen.
Erfreulich ist, dass die Zahl der Wohnungseinbrüche im Stadtgebiet stagniert. 480 Einbrüche sind in 2014 (441 – 2013) registriert. Darunter sind allerdings 41 Taten, die bereits aus 2013 stammen, über den Jahreswechsel hinaus bearbeitet wurden und so in die aktuelle Statistik einfließen. 195 Taten blieben im Versuchsstadium stecken. Der Anteil der Einbrüche, bei denen Täter scheiterten, stieg seit 2012 von 36 auf aktuell 44 Prozent. Diese Entwicklung dürfte mit ein Erfolg der Beratung durch die Polizei zum Einbruchschutz sein. Siehe Vorbeugung
Um 41 Fälle auf 163 Diebstähle deutlich zurückgegangen sind in Braunschweig die Komplettdiebstähle von Kraftfahrzeugen. Bevorzugte Beute waren 2014 VW T4 und T5-Modelle. Zugenommen haben allerdings wieder Autoaufbrüche. Ziel der organisierten Täter waren vor allem fest installierten Multimedia-Geräte, die fachgerecht demontiert wurden. 491 aufgebrochen Kraftfahrzeuge, 81 Fälle mehr als 2013, wurden im letzten Jahr registriert.
Seit Jahren rückläufig sind Rohheitsdelikte. Sie machen aktuell 13,2 Prozent aller Straftaten aus. In 3.315 Fällen ermittelte die Polizei Braunschweig im letzten Jahr. 2013 waren es noch 3.493 Taten. Bei über 76 Prozent der Rohheitsdelikte handelt es sich um Körperverletzungen. 2.533 Körperverletzungen (2013 – 2.622) wurden 2014 angezeigt. Raubüberfälle (Rohheitsdelikt), in der Öffentlichkeit und auf Geschäfte sorgen wegen der Gewaltanwendung durch die Täter immer für Schlagzeilen und beunruhigen die Bevölkerung nachhaltig. Die vorliegende Statistik zeigt, dass Raubdelikte weiter zurück gehen. 181 Raubüberfälle (2013 – 202) verzeichnet die Auswertung für 2014. Hier handelt es sich überwiegend um Überfälle auf der Straße, oft zwischen Jugendlichen der Partyszene. Der klassische Handtaschenraub schlug in neun Fällen zu Buche. Elf Überfälle (2013 – 24) wurden auf Geschäfte, Tankstellen oder Spielhallen verübt.
Körperverletzungen geht häufig Alkoholkonsum der Beteiligten voraus. Schlägereien auf der Straße werden landläufig gern angetrunkenen Jugendlichen zugeschrieben. Der Anteil alkoholisierter Jugendlicher (14 bis 18 Jahre) an Körperverletzungsdelikten allerdings ist seit Jahren rückläufig und hat mit einem 19,1 Prozent-Anteil an den Tatverdächtigen einen historischen Tiefpunkt erreicht. 2013 betrug der Anteil alkoholisierter Jugendlicher an Prügeleien, damals schon rückläufig, noch 24,1 Prozent. Gewaltprävention an den Schulen, Alkoholtestkäufe und die konsequente Sanktionierung von Verstößen gegen das Jugendschutzgesetz hat offensichtlich die positive Tendenz mit bewirkt. Allerdings scheinen Jugendliche zunehmend andere Rauschmittel, vor allem Cannabisprodukte, zu konsumieren. Die Zahl der Ermittlungsverfahren zu „Cannabisdelikten“ stieg von 602 Verfahren im Jahre 2013 auf 735 Verfahren in 2014. Vordringliches Ziel der Polizei bei der Bekämpfung der Rauschgiftkriminalität bleibt allerdings, den illegalen Handel mit Betäubungsmitteln zu unterbinden. In 224 Verfahren, 31 mehr als 2013, wurde 2014 wegen des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln in der PI Braunschweig ermittelt. Insgesamt wurden 1.403 Straftaten im Bereich des Betäubungsmittelgesetzes gezählt. Das sind 228 Taten mehr als 2013. Da es sich in aller Regel um sogenannte „Hol“-Kriminalität handelt, liegt die Aufklärungsquote bei diesen Delikten bei knapp 97 Prozent.
Für überregional agierende Tätergruppen nach wie vor lukrativ ist der Trickbetrug zum Nachteil älterer Menschen. Nach einem Höchststand von 165 Taten (davon 117 Versuche) im Jahr 2013 ging die Zahl im letzten Jahr auf 122 Taten (davon 78 Versuche) zurück. Der oft beschriebene „Enkeltrick“ (43,8 Prozent) und der Wasserwerkertrick (23 Prozent) sind die am häufigsten gebrauchten Maschen. Allerdings scheint inzwischen Prävention zu greifen. Vergebliche Versuche der Betrüger wurden der Polizei in aller Regel durch die Opfer selbst angezeigt. Aber auch aufmerksame Nachbarn oder Bankangestellte schlagen Alarm, wenn angebliche Handwerker im Haus auftauchen oder alte Menschen in der Bank plötzlich ihre gesamt Barschaft abheben wollen.
Beratung durch die Polizei – professionell, kostenlos und neutral
Große Bedeutung im Kampf gegen Kriminalität hat die Präventionsarbeit der Polizei. Gerade im Diebstahls- und Betrugsbereich kann jedermann wirksam vorbeugen. Technische Mittel am eigenen Haus schützen gegen Einbruch und ein sicherheitsbewusstes Verhalten lässt Betrüger scheitern. Das Informations- und Beratungsangebot der Polizei ist vielfältig und thematisch der Kriminalitätslage entsprechend angepasst. Im letzten Jahr suchten Beamte der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle 630 Wohnungseigentümer und Hausbesitzer in Braunschweig auf, um vor Ort kostenlos zum Einbruchschutz zu beraten. In über 40 Vorträgen klärten die Beamten vor Interessengruppen und Vereinen zum aktuellen Kriminalitätsgeschehen auf.
Neu ist in diesem Zusammenhang, dass die Finanzierung von Sicherheitstechnik bei Sanierung von Wohnraum jetzt auch staatlich gefördert wird. Siehe dazuwww.kfw.de/einbruchschutz
Weitere Informationen gibt die Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle der Polizei in Braunschweig, zu erreichen unter der Rufnummer 0531 476 2005.

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Vollsperrung nach Unfall

11.40 Uhr Braunschweig, A 391 in Fahrtrichtung Süden
Nach einem Verkehrsunfall mit zwei Lkw musste am Montagmittag die A 391 ab der Anschlussstelle Wenden in südliche Richtung für rund drei Stunden voll gesperrt werden.
Der 35 Jahre alte Fahrer einer in Berlin zugelassenen Sattelzugmaschine übersah im Bereich der dortigen Baustelle das Abbremsen eines vor ihm fahrenden Lkw aus Eutin.
Er geriet ins Schleudern, kollidierte mit der Schutzplanke und einem Baustellenschild und krachte auf den vorausfahrenden Lkw. Der Lkw des Verursachers blockierte mit seinem Sattelauflieger beide Richtungsfahrbahnen und musste abgeschleppt werden. Der Unfall-Verursacher wurde leicht am Knie verletzt.

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Gifhorn, 31.03.2015

Armbanduhren gestohlen

Meinersen, Waldstraße, 08.30 Uhr bis 13.45 Uhr
Ein Tageswohnungseinbruch ereignete sich am Montagvormittag in Meinersen. Die Diebe entwendeten mehrere Armbanduhren und konnten unerkannt entkommen.
Zwischen 8.30 Uhr und 13.45 Uhr, während die Eigentümer abwesend waren, verschafften sich die bislang unbekannten Täter von der Garage aus durch eine Zwischentür gewaltsam Zutritt in das Einfamilienhaus in der Waldstraße. Dort durchsuchten sie mehrere Zimmer und entwendeten schließlich fünf Herrenarmbanduhren im Gesamtwert von rund 500 Euro.
Die Polizei in Meinersen bittet diesbezüglich um sachdienliche Hinweise unter der Telefonnummer 05372/97850.

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Goslar, 31.03.2015

Fußgänger angefahren und anschließend weggefahren

Am Montagmorgen, zwischen 09.15 und 09.20 Uhr, befuhr ein 71-jähriger Liebenburger mit seinem silberfarbenen VW Golf die Fußgängerzone im Bereich der Hokenstraße, fuhr hier gegen einen 47-jährigen Fußgänger aus Langelsheim, der sich dabei Prellungen am Knie zuzog, und entfernte sich zunächst vom Ort des Geschehens, ohne sich weiter um den Verletzten zu kümmern beziehungsweise die Feststellung seiner Person und die Art seiner Beteiligung an dem Unfall zu ermöglichen. Er konnte jedoch kurze Zeit später auf Grund entsprechender Aussagen ermittelt werden. Die Polizei Goslar bittet dennoch Personen, die während des angegebenen Zeitraums entsprechende Beobachtungen gemacht haben oder andere sachdienliche Hinweise geben können, sich unter 05321 / 339-0 zu melden.

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Geldbörse gestohlen

Am Montagnachmittag, zwischen 13.50 und 14.30 Uhr, entwendeten bislang unbekannte Täter eine Geldbörse mitsamt Inhalt aus einer Handtasche, die von der Eigentümerin, einer 27-jährigen Bad Harzburgerin, während des Besuchs der Verkaufsräume eines Warenhauses in der Rosentorstraße am Körper getragen wurde. Dabei entstand ein Schaden in Höhe von mehreren hundert Euro. Die Polizei Goslar hat dazu die Ermittlungen aufgenommen und bittet Personen, die während des angegebenen Zeitraums entsprechende Beobachtungen gemacht haben oder andere sachdienliche Hinweise geben können, sich unter 05321 / 339-0 zu melden.

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Auto zerkratzt

Am Montagabend, zwischen 19.30 und 22.40 Uhr, beschädigten bislang unbekannte Täter den am Fahrbahnrand in Kruggasse ordnungsgemäß abgestellten grauen Daimler Chrysler mit GS-Kennzeichen, indem sie den Lack im Bereich der Beifahrerseite mit einem spitzen Gegenstand zerkratzten. Nach ersten Schätzungen entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren hundert Euro. Die Polizei Liebenburg hat die Ermittlungen dazu aufgenommen und bittet Personen, die während des angegebenen Zeitraums entsprechende Beobachtungen gemacht haben oder andere sachdienliche Hinweise geben können, sich unter 05346 / 1028 zu melden.

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Helmstedt, 31.03.2015

Gezielt nach Schmuck gesucht

Rennau, Brunnenweg 28.03.15, 17.00 – 20.30 Uhr
Mehrere Schmuckstücke, ein Tablet-Computer und eine PC-Tastatur sowie eine Handtasche erbeuteten unbekannte Täter am Samstagabend bei einem Einbruch in ein Einfamilienhaus im Rennauer Ortsteil Rottorf im Landkreis Helmstedt. Die genaue Schadenshöhe steht zurzeit noch nicht fest.
Die Täter nutzten die Abwesenheit der Eigentümer und brachen zwischen 17.00 Uhr und 20.30 Uhr gewaltsam ein Fenster des Hauses im Brunnenweg auf. Danach wurden sämtliche Zimmer offenbar gezielt nach Schmuck und Bargeld durchsucht. Den ersten Ermittlungen nach wurde im Bereich des Tatortes in den Tagen zuvor mehrmals ein holländischer blau lackierter Pkw beobachtet. Die Ermittler der Polizei Helmstedt hoffen, dass es weitere Zeugen gibt, die das Fahrzeug beobachtet oder Angaben zur Tat machen können. Hinweise bitte an die Polizei Helmstedt unter Telefon 05351-5210.

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Osterode, 31.03.2015

Fahrzeuge kollidieren

Hattorf, Rotenbergstraße, 30.03.15, 10.50 Uhr
Eine 76-jährige Einwohnerin aus Hattorf hatte ihre Pkw am Fahrbahnrand auf einem Parkstreifen der Sparkasse Hattorf zum Parken abgestellt. Beim Anfahren übersah sie eine gerade vorbeifahrende 39-jährige Frau aus Krebeck, die anschließend vor der Hattorferin einparken wollte. Es kam zu einer Berührung der Fahrzeuge, wobei an beiden Pkw’s leichter Sachschaden in Höhe von 2000 Euro entstand.

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Peine, 31.03.2015

Schuppen im Kleingarten aufgebrochen

Über den Zeitraum des vergangenen Wochenendes brach ein bisher nicht bekannter Täter in Peine, Madamenweg, auf dem Gelände eines Kleingartens den dortigen Schuppen auf und entwendete daraus drei Motorhacken-/Pflüge. Außerdem wurde vom Gelände ein dort abgestellter Anhänger der Marke Stema (amtl. Kennzeichen PE – AL 21) gestohlen, mit dem die Hacken höchstwahrscheinlich auch abtransportiert wurden. Die Schadenshöhe beläuft sich auf circa 1.000 Euro.

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Fahren ohne Fahrerlaubnis

In der Nacht zu Dienstag, wurde kurz nach Mitternacht in Peine, auf der Daimlerstraße, ein 48-jähriger Einwohner aus Peine von der Polizei kontrolliert, als er dort mit seinem Kleinkraftrad unterwegs war. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der Mann nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Darüber hinaus bestand für das Kraftrad kein Versicherungsschutz. Bei weiteren Ermittlungen wurde noch bekannt, dass das am Fahrzeug angebrachte Kennzeichen für ein anderes Kleinkraftrad ausgegeben worden war. Dem Mann wurde die Weiterfahrt untersagt und ein Strafverfahren gegen ihn eingeleitet.

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Salzgitter, 31.03.2015

Verkehrsunfall mit einer Verletzten

Salzgitter-Salder, L 472, zwischen Salder und Gebhardshagen, 30.03.2015, 14.50 Uhr
Ein 35-Jähriger geriet mit seinem Kleintransporter am Montagnachmittag zwischen Salder und Gebhardshagen auf die Gegenfahrbahn, als sein Transporter von einer Windböe erfasst wurde. Er stieß dann mit dem entgegenkommenden Ford einer 55-jährigen Autofahrerin zusammen. Beim Unfall wurde die Autofahrerin leicht verletzt und mit dem Rettungswagen ins Klinikum gebracht. Schaden: etwa 5500 Euro

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Verkehrsunfall mit einer verletzten Radfahrerin

Salzgitter-Lebenstedt, Theodor-Heuss-Straße/Humboldtallee, 30.03.2015, 17.40 Uhr
Eine 75-jährige Autofahrerin wollte am Montagabend von der Theodor-Heuss-Straße nach rechts in die Humboldtallee abbiegen und übersah dabei die 53-jährige Fahrradfahrerin. Die Fahrradfahrerin stürzte auf die Straße und verletzte sich dabei. Sie wurde mit dem Rettungswagen ins Klinikum gebracht. Schaden am Fahrrad: zirka 350 Euro.

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Verkehrsunfallflucht

Salzgitter-Lebenstedt, Am Brinke/Berliner Straße, 30.03.2015, 15.50 Uhr
Eine 61-jährige Autofahrerin wollte am Montagnachmittag mit ihrem Citroen von der Berliner Straße nach rechts in die Straße Am Brinke abbiegen. Dabei übersah sie einen Fahrradfahrer, der parallel auf dem Radweg fuhr. Es kommt zu einer Kollision zwischen den Beiden. Der Fahrradfahrer setzte anschließend seine Fahrt in Richtung Am Brinke fort.
Beim Ausweichen stieß die Autofahrerin im Einmündungsbereich mit dem Skoda einer 38-jährigen Autofahrerin zusammen. An den beiden Autos entstand ein Schaden von rund 4000 Euro.
Der Fahrradfahrer wird nun gesucht. Er soll zwischen 20 und 30 Jahre alt gewesen sein. Er hat eine schlanke Statur und ist etwa 1,80m groß. Weiterhin hat er dunkles, gewelltes Haar und einen südländischen Teint. Bekleidet war er mit einer dunklen Jacke. Hinweise an die Polizei Salzgitter: 05341-1897-215

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Wolfenbüttel, 31.03.2015

Diebstahl in Autowaschanlage

Sonntag, 29.03.2015, 16.00 Uhr bis Montag, 30.03.2015, 08.00 Uhr
Ein Mitarbeiter der Autowaschanlage in der Ahlumer Straße stellte am Montagmorgen fest, daß zwei der Selbstbedienungs-Saugautomaten aufgebrochen wurden. Die bislang unbekannten Täter haben die Automaten mit Hebelwerkzeug aufgebrochen und etwa 20 Euro Bargeld in 50 Cent-Stücken entwendet. Der entstandene Sachschaden beträgt etwa 200 Euro. Zeugenhinweise bitte an die Polizei Wolfenbüttel (Tel. 05331/9330)

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Diebstahl von Mülldeponie

Sonntag, 29.03.2015, 08.30 Uhr bis Montag, 30.03.2015, 07.00 Uhr
Bereits zum zweiten Mal in einer Woche gelangten bislang unbekannte Täter gewaltsam auf das Gelände der Mülldeponie Bornum und entwendeten etwa 200 kg Kabel sowie 400 kg Autobatterien im Gesamtwert von ungefähr 1800 Euro. Der oder die Täter hatten hierzu eine Eisenkette von einem Schiebetor gewaltsam durchtrennt und das Diebesgut mehreren ungesicherten Containern entnommen. Aufgrund der Mengen ist davon auszugehen, daß für den Transport des Diebesgutes ein größeres Fahrzeug erforderlich war. Zeugenhinweise bitte an die Polizei Wolfenbüttel (Tel. 05331/9330).

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Autoteile entwendet

Samstag, 28.03.2015, 14.00 bis Montag, 30.03.2015, 10.00 Uhr
Bislang unbekannte Täter betraten am vergangenen Wochenende unbefugt das Außengelände eines Autohändlers Am Bockshorn, um Fahrzeugteile zu entwenden. Die Täter bauten fachmännisch von einem VW Passat den vorderen Stoßfänger, die vorderen Scheinwerfer und den Kühler ab, ohne Beschädigungen an dem Neuwagen zu hinterlassen. Der Schaden wird auf ca. 8000 Euro geschätzt. Die Polizei Wolfenbüttel bittet um Zeugenhinweise (Tel. 05331/9330).

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Wolfsburg, 31.03.2015

Versuchter Handtaschenraub

Am Mühlengraben 28.03.15, 09.40 Uhr
Nach einem missglückten Handtaschenraub am Samstagmorgen vor einer Volksbankfiliale in der Innenstadt sucht die Polizei Zeugen des Geschehens. Ein noch unbekannter Täter versuchte einer 70 Jahre alten Wolfsburgerin die Handtasche zu reißen. Da die Seniorin jedoch die Handtasche vehement festhielt flüchtete der dreiste Räuber zunächst zu Fuß und stieg danach in ein Fahrzeug zu.
Die Tat ereignete sich den bisherigen Ermittlungen nach um 09.40 Uhr an der Straße Am Mühlengraben, als die Wolfsburgerin auf dem Weg zu ihrer Bank war und der etwa 175 cm große Täter (kräftige muskulöse Statur) plötzlich auftauchte. Es ist nicht ausgeschlossen, dass der Unbekannte sich in dem Bereich der Filiale aufgehalten hat, um nach einem Opfer zu suchen. Da während der sich entwickelnden Rangelei das Opfer anfängt zu schreien, werden zwei Zeugen aufmerksam und der Täter flüchtet in die Straße Suhlgarten. Intuitiv lief ein Zeuge zu der Rothenfelder Straße und sah den Räuber in einen schwarz lackierten Audi A 3 Cabriolet zusteigen. Das Fahrzeug mit Gifhorner Kennzeichen wurde mit quietschenden Reifen beschleunigt und in Richtung Berliner Ring gesteuert. Die weitere Fluchtrichtung ist zurzeit noch nicht bekannt. Daher hoffen die Ermittler, dass der auffällig schneller gefahrene Pkw beobachtet wurde. Die Polizei Wolfsburg nimmt Hinweise auf das Fluchtfahrzeug oder die Tat selbst unter der Rufnummer 05361-46460 entgegen.

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Wiederholt ohne Führerschein

Wolfsburg-Fallersleben, Hafenstraße 30.03.15, 09.40 Uhr
Wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis muss sich ein 23 Jahre alter Fallerslebener strafrechtlich verantworten. Der 23-Jährige wurde am Montagvormittag bei einer Verkehrskontrolle überprüft und konnte keinen Führerschein vorzeigen. Bei den weiteren Ermittlungen zeigte sich, dass der junge Fahrer in der Nacht zum 5. Februar auf der Fahrt von Fallersleben nach Sülfeld bereits ohne Fahrerlaubnis unterwegs war und von Polizeibeamten angehalten wurde.
Eine Polizeistreife fuhr am Montagvormittag um 09.49 Uhr dem 23-Jährigen auf der Hafenstraße hinterher und bemerkte neben einem defekten Rücklicht des VW Golfs auch, dass der Wolfsburger keinen Sicherheitsgurt angelegt hatte. Bei der Überprüfung gab der 23-Jährige zunächst an, dass sein Führerschein „noch nicht da“ sei. Er habe seinen Führerschein in Italien verloren. Die folgenden Überprüfungen belegten jedoch das Gegenteil, der Golf-Fahrer fuhr ohne Fahrerlaubnis.

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