Polizeimeldungen aus der Region/Braunschweig: Wilde Verfolgungsjagd | Neue Braunschweiger
15. Januar 2015
Menschen

Polizeimeldungen aus der Region/Braunschweig: Wilde Verfolgungsjagd

Braunschweig, 15. Januar 2015

Autodieb nach rücksichtsloser Flucht in Schapen festgenommen – Zeugenaufruf

Braunschweig, 15.01.15, 10.20 Uhr, Stadtgebiet. Von der A2 über Volkmarode bis nach Schapen flüchtete am Vormittag ein Autodieb mit einem Toyota vor der ihn verfolgenden Polizei. Nach einem Unfall in Schapen nahmen Polizeibeamte den 21-Jährigen fest. Der in Nordrhein-Westfalen zugelassene Wagen wurde vermutlich am Flughafen in Amsterdam/ NL gestohlen.
Eine Streife des Zolls wollte das Fahrzeug auf der A2 in Höhe Hämelerwald anhalten und überprüfen. Der Fahrer reagierte nicht auf die Haltezeichen, gab Gas und raste in Richtung Braunschweig weiter. Eine zu Hilfe gerufene Streifenwagenbesatzung der Autobahnpolizei Braunschweig nahm ab Watenbüttel die Verfolgung auf. Immer wieder wechselte der Toyotafahrer den Fahrstreifen, um ein Überholen zu verhindern. An der Anschlussstelle Braunschweig-Ost verließ der Mann die Autobahn und flüchtete mit etwa 100 Kilometer pro Stunde in Richtung Volkmarode. Dort bog der am Feuerteich ab und raste mit unverminderter Geschwindigkeit am Ortsausgang auf einem Feldweg wieder zurück in Richtung Dibbesdorf. Eine Frau, die in der Feldmark mit ihrem Hund unterwegs war, brachte sich im letzten Moment mit einem Sprung zur Seite in Sicherheit. Wieder auf der Berliner Heerstraße rammte der Fahrer einen Funkstreifenwagen seitlich und setzte die Flucht, wieder über 100 Stundenkilometer schnell, in Richtung Braunschweig fort. Er missachtete etliche rote Ampeln und bog schließlich im Gegenverkehr in Richtung Schapen ab. Dort, nach dem Überholen eines Traktors, überrollte der Mann eine Verkehrsinsel, demolierte dabei seinen rechten Vorderreifen und provozierte mit einer Vollbremsung einen Auffahrunfall mit dem verfolgenden Streifenwagen. Der 21-Jährige wurde festgenommen und in das Polizeigewahrsam eingeliefert. Er leistete keinen Widerstand. Wegen des Verdachts auf Rauschgiftkonsum wurde dem Beschuldigten eine Blutprobe entnommen. Die Vernehmung und Folgeermittlungen dauern an. An dem Toyota und dem Mercedes der Autobahnpolizei entstand Schaden in Höhe von mehreren Tausend Euro. Verletzt wurde niemand Bei seiner rücksichtslosen Flucht zwang der 21-Jährige etliche Autofahrer zur Vollbremsung. Diese Zeugen und die bislang unbekannte Frau auf dem Feldweg werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0531 476 2516 in Verbindung zu setzen.
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Fußgänger überhört Warnsignal der Straßenbahn – keine Lebensgefahr

Braunschweig, 15.01.15, 10.40 Uhr, Hamburger Straße. Ohne auf die herannahende Straßenbahn der Linie 2 zu achten, wollte am Vormittag ein 74 Jahre alter Fußgänger die Gleise in Höhe Schützenplatz überqueren. Der 53-jährige Straßenbahnfahrer leitete sofort eine Gefahrenbremsung ein und gab Klingelzeichen. Der 74-Jährige wurde frontal erfasst und zu Boden geschleudert. Die Frontscheibe der Straßenbahn ging zu Bruch. Der verletze Fußgänger war nach dem Unfall ansprechbar und gab an, die Klingel der Straßenbahn überhört zu haben. Ein Rettungswagen brachte den 74-Jährigen in eine Klinik. Lebensgefahr besteht nicht.
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Gifhorn, 15. Januar 2015

Spielhallenraub in Gifhorn/ Räuber erpresst Bargeld

Gifhorn, Braunschweiger Straße 87a, Spielhalle Las Vegas 14.01.2015, 23.56 Uhr. Ein Raubüberfall auf eine Spielhalle ereignete sich am späten Mittwochabend kurz vor Geschäftsschluss in der Gifhorner Südstadt.
Gegen 23.56 Uhr betrat ein bislang unbekannter Mann die Spielhalle Las Vegas an der Braunschweiger Straße, unweit der dortigen Sparkassenfiliale und der Gaststätte Astra-Stuben. Eine Hand hielt der Mann dabei so unter seiner Jacke, dass die Angestellte annahm, er würde eine Waffe auf sie richten. Gleichzeitig forderte der Täter die 40-jährige Spielhallenaufsicht auf, ihm Bargeld aus der Registrierkasse auszuhändigen. Die Frau ging auf die Forderung des Täters ein und übergab diesem das geforderte Geld.
Mit seiner Beute flüchtete der Unbekannte über einen Stichweg zu Fuß in Richtung Hängelmoor. Eine sofort eingeleitete Fahndung der Polizei, an der sich mehrere Streifenwagen beteiligten, verlief erfolglos.
Der Täter konnte vom Opfer des Raubüberfalls wie folgt beschrieben werden: 175 bis 185 Zentimeter groß, etwa 45 Jahre alt, schlank, helle Haare, Narben im Gesicht, trug Brille mit Goldrand, bekleidet mit einer beigen Jacke mit schwarzer Kapuze über dem Kopf, einer blauen oder schwarzen Hose und Latexhandschuhen. Der Mann sprach akzentfreies hochdeutsch.
Die Polizei sucht nun Zeugen, die den Täter möglicherweise vor oder nach dem Überfall in Tatortnähe beobachtet haben oder sonstige Hinweise zu seiner Person geben können. Diese werden gebeten, sich bei der Polizei in Gifhorn, Telefon 05371/9800, zu melden.
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Goslar, 15. Januar 2015

Ware gestohlen

Goslar. Am frühen Mittwochnachmittag, gegen 13.30 Uhr, konnte eine 27-Jähriger aus Braunschweig in einer Umkleidekabine eines Warenhaus in der Rosentorstraße dabei beobachtet werden, als er insgesamt achtzehn Tafeln Vollmilchschokolade im geringen Gesamtwert, die er zuvor aus einem Regal entnommen hatte, in seine Kleidung steckte und anschließend den Verkaufsraum wieder verlassen wollte, ohne zuvor den entsprechenden Kaufpreis entrichtet zu haben. Hier konnte er allerdings vom Hausdetektiv aufgehalten und der alarmierten Polizei übergeben werden. Ein entsprechendes Verfahren wurde eingeleitet, die Polizei Goslar hat die Ermittlungen aufgenommen.
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Verkehrsunfall

Am Mittwoch, den 14. Januar 2015, gegen 13.42 Uhr, kam es auf der Breite Straße in Höhe der Einmündung Badestraße zu einem Verkehrsunfall. Eine 73jährige Audi A 3-Fahrerin beabsichtigte von der Breite Straße in die Parkplatzzufahrt eines Einkaufsmarktes nach links einzubiegen und hielt ihr Fahrzeug zunächst verkehrsbedingt an. Beim Anfahren übersah sie dann den aus Richtung Harlingerode entgegenkommenden Opel Meriva. Es kam zu einem frontalen Zusammenstoß bei dem ein im Opel mitfahrendes Kleinkind im Kindersitz sitzend leicht verletzt wurde. Das Kind wurde zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus gebracht. An beiden Pkw entstand erheblicher Sachschaden der auf insgesamt auf ca. 8000,- Euro geschätzt wird.
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Osterode, 15. Januar 2015

Alkoholisierte Frau touchierte Müllwagen und flüchtete

Osterode, Schwimmbadstraße, 14.01.15, 09.20 Uhr. Der Fahrer eines Müllwagens war am Mittwoch Morgen in Osterode unterwegs. Er hielt den LKW gg. 09.20 Uhr in der Schwimmbadstraße an, um Mülltonnen zu entleeren. Als er einen Knall hörte, sah er zu seinem LKW und konnte nur noch einen grauen PKW wegfahren sehen. Bei genauere Inaugenscheinnahme stellte der Fahrer fest, dass an dem Führerhaus der Fahrerseite der Lack zerkratzt und der seitliche, vordere Blinker beschädigt wurde. Während die Polizei den Unfall aufnahm, kehrte die flüchtige Fahrerin des grauen PKW an den Tatort zurück. Im Laufe des Gespräches stellten die Beamten Alkoholgeruch in der Atemluft der 44jährigen Frau aus Osterode fest. Der Verdacht, dass die Frau vor Antritt der Fahrt alkoholische Getränke zu sich genommen hatte, wurde durch einen freiwillig durchgeführten Test bestätigt. Aufgrund des Ergebnisses von über 2,0 Promille wurde der Osteroderin eine Blutprobe entnommen sowie die Fahrerlaubnis sichergestellt. An dem Müllwagen entstand ein Schaden i.H.v. 3000,– Euro.
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Peine, 15. Januar 2015

Treckerfahrer als Zeuge gesucht

Peine. Am Mittwoch kam es gegen 16:00 Uhr in der Gemarkung Oelerse, auf der Landesstraße 387 zwischen den Ortschaften Oelerse und Sievershausen, zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Person nach einem riskanten Überholmanöver leicht verletzt worden ist.
Eine 19-Jährige war mit ihrem Pkw VW Polo auf der Landesstraße 321 von Sievershausen in Richtung Oelerse unterwegs, als ihr in Höhe des dortigen Umspannwerkes ein Traktor entgegenkam, der plötzlich von einem weißen Pkw der Marke Mercedes überholt wurde. Um einen Frontalzusammenstoß mit diesem Mercedes zu vermeiden, wich sie nach rechts auf den Grünstreifen aus und überfuhr dort einen Leitpfahl. Anschließend kam sie im Seitenraum zum Stehen. Durch dieses Ausweichmanöver wurde sie leicht verletzt. Die Fahrerin des weißen Mercedes setzte ihre Fahrt in Richtung Sievershausen fort, konnte jedoch später durch Zeugenaussagen von der Polizei ermittelt werden. Es handelte sich dabei um eine 48-jährige Frau aus der Gemeinde Cremlingen. Sie muss nun mit einem Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Unfallflucht rechnen. Insgesamt entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 75 Euro. Die Polizei sucht nun den Fahrer des Traktors als wichtigen Zeugen. Dieser wird gebeten, sich mit der Polizei in Edemissen, Telefon 05176/976740 in Verbindung zu setzen.
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Dieselkraftstoff entwendet

In der Nacht zu Mittwoch brachen bisher nicht bekannte Personen in Peine, Kurze Straße, bei einem am Straßenrand abgestellten Lkw MAN den Tankdeckel auf und entwendeten ca. 100 Liter Dieselkraftstoff. Die Schadenshöhe beläuft sich auf ca. 125 Euro.
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Wohnhauseinbruch

Am Mittwoch, in der Zeit von 07:50 Uhr bis 18:00 Uhr, hebelte in Edemissen, im Pommernweg, eine unbekannte Person die Terrassentür an einem Einfamilienhaus auf und drang so in das Gebäude ein. Nachdem der oder die Unbekannten das Haus durchsucht hatten, verließen sie es wieder unter der Mitnahme von vorgefundenem Schmuck. Die Schadenshöhe liegt nach bisherigen Erkenntnissen bei ca. 500 Euro.
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Verkehrsunfallfluchten

Am Dienstag wurde gegen 16:00 Uhr in Peine, Am Silberkamp, an der Einfahrt zum Parkplatz der Kinderarztpraxis Fritz, vermutlich beim Ein-/ oder Ausparken, eine Hausecke beschädigt. Der Verursacher entfernte sich mit seinem Fahrzeug, obwohl an der Fassade des Hauses sichtbarer Schaden entstand und am verursachenden Pkw offensichtlich das Rücklicht beschädigt wurde. Über die Schadenshöhe liegen keine Erkenntnisse vor.
Eine weitere Unfallflucht ereignete sich am Dienstag in der Zeit von 07:45 Uhr bis 11:30 Uhr in Peine, in den Bleicherwiesen. Hier wurde in Höhe der Wäscherei Wrede ein dort abgestellter Chevrolet von einem anderen Verkehrsteilnehmer vermutlich im Vorbeifahren beschädigt. Die Schadenshöhe ist noch nicht bekannt.
In Edemissen, in der Humboldtstraße, wurde am Mittwoch gegen 16:30 Uhr ein 17-jähriger Radfahrer von dem bisher nicht bekannten Führer eines VW Golf angefahren und leicht verletzt. Nach Angaben des Jugendlichen hat der Führer des VW Golf mit Wolfsburger Kennzeichen die Humboldtstraße entgegen der Einbahnstraße befahren. Er selber sei mit seinem Fahrrad aus der Straße „In der Worth“ gekommen. An der Einmündung kam es zu einer Berührung zwischen Fahrrad und Pkw, wodurch der Jugendliche zu Fall kam und sich leicht verletzte. Der Fahrer des Golf setzte seine Fahrt fort, ohne sich um den gestürzten 17-Jährigen zu kümmern. Zeugen die den Unfall beobachtet haben, oder Hinweise auf den Fahrer des VW Golf geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Edemissen, Telefon 05176/ 976740 in Verbindung zu setzen.
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Salzgitter, 15. Januar 2015

Verkehrsunfall: Verursacher ohne Führerschein

Salzgitter- Lebenstedt, Kattowitzer Straße/Neißestraße, 14.01.2015, 07.40 Uhr. Zwei Polizisten wurden am Mittwochmorgen Zeugen eines Verkehrsunfalles auf der Kattowitzer Straße. Sie und auch noch zwei weitere Autos vor ihnen hatten sich auf der Linkabbiegerspur, Richtung Neißestraße, eingeordnet. Die beiden Autos vor ihnen standen zunächst, als dann der 19-jährige Autofahrer mit seinem BMW auf das Auto einer 51-jährigen Fahrerin rollte und beschädigte. Bei der Unfallaufnahme stellte sich dann heraus, dass der 19-Jährige keinen Führerschein hatte. Gegen ihn wird nun zusätzlich wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt. Beim Unfall ist ein Schaden von rund 2000 Euro entstanden.
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Kurzkennzeichen waren nicht mehr gültig

Salzgitter-Lebenstedt, Berliner Straße, 14.01.2015, 11.50 Uhr. Am Mittwochmorgen wurde auf der Berliner Straße ein 24-jähriger Autofahrer kontrolliert. Wie sich herausstellte waren die angebrachten Kurzkennzeichen an seinem BMW nicht mehr gültig und somit das Auto nicht zugelassen und ohne Versicherungsschutz unterwegs. Gegen den Fahrer wird nun ermittelt.
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Diebstahl eines Portmonees

Salzgitter-Gebhardshagen, Hardeweg, 14.01.2015, 11.10 Uhr bis 12.10 Uhr. Einer 70-jährigen Frau wurde am Mittwoch, zwischen 11.10 und 12.10 Uhr, in einer Bäckerei am Hardeweg ihr kleines, schwarzes Lederportmonee entwendet. Sie hatte das Portmonee in der Innentasche ihrer Jacke und die Jacke hatte sie über einen Stuhl gehängt, als sie sich in der Bäckerei aufhielt. Hinweise an die Polizei Salzgitter Bad: 05341-825-0
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Wolfenbüttel, 15. Januar 2015

Cremlingen: Handydiebstahl nach „Rempler“

Montag, 12.01.2015, gegen 19:15 Uhr. Bereits am Montag wurde eine 45-jährige Kundin eines Drogeriemarktes im Gewerbegebiet Im Moorbusche in Cremlingen gegen 19:15 Uhr Opfer eines Taschendiebstahls. Die Kundin hatte gerade ihren Einkauf an der Kasse bezahlt und war im Begriff alles einzupacken, als sie von einer unbekannten männlichen Person im Kassenbereich ziemlich heftig angerempelt wurde. Diese Person habe sich kurz entschuldigt und sei dann in unbekannte Richtung davon gegangen. Kurze Zeit später bemerkte sie das Fehlen ihres Handys der Marke Samsung, welches sie kurz zuvor in ihre Jackentasche gesteckt hatte. Offensichtlich hatte der mutmaßliche Täter dieses beobachtet und die Gelegenheit zum Taschendiebstahl ausgenutzt. Der unbekannte Mann wird folgendermaßen beschrieben: zirka 175 cm groß, etwa 50 Jahre alt, bekleidet mit brauner Jacke und braunem Hut. Hinweise: 05331 / 933-0.
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Wolfsburg, 15. Januar 2015

Wolfsburg-Helmstedt: Serie von Raubüberfällen entlang der Autobahn 2 geklärt – Tatverdächtige räumten alle neun Taten ein

Wolfsburg. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Braunschweig wurden am Nachmittag die beiden nach einem Tankstellenüberfall im Wolfsburger Ortsteil Almke festgenommenen Tatverdächtigen im Alter von 19 und 20 Jahren dem zuständigen Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Braunschweig vorgeführt. Den aus Königslutter stammenden Beschuldigten wird vorgeworfen, für insgesamt neun Überfälle auf Tankstellen verantwortlich zu sein. In ihren polizeilichen Vernehmungen räumte das Duo die Taten ausnahmslos ein.
Die Überfälle auf Tankstellen haben am frühen Morgen des 14. Dezember begonnen, als eine Tankstelle in Lehre überfallen wurde. In der darauffolgenden Nacht wurde zunächst ein Schnellrestaurant am Autobahnrasthof Lehre-Wendhausen überfallen und zwei Stunden später die Tankstelle der Rastanlage, die am 22. Dezember erneut von den Tätern aufgesucht wurde. In den frühen Morgenstunden des Heiligabends wurde die Tankstelle direkt an der Autobahnabfahrt Alleringersleben an der A 2 in Sachsen-Anhalt und am 05. Januar die Tankstelle des Autohofs Marienborn (Sachsen-Anhalt) an der A 2 überfallen. Am 07. Januar folgte ein Überfall auf die Tankstelle der Rastanlage Helmstedt-Süd und am 11. Januar auf eine Tankstelle an der Helmstedter Straße in Königslutter. Schließlich erfolgte im Rahmen der intensiven Fahndung nach dem letzten Überfall auf die Tankstelle in Almke die Festnahme der Tatverdächtigen am Rasthof Königslutter-Ochsendorf an der Autobahn 2 in der Nacht zum Mittwoch gut drei Stunden nach der eigentlichen Tat um 20.50 Uhr.
Alle Raubüberfälle wurden den Ermittlungen zufolge nach demselben Strickmuster durchgeführt. Während ein Täter den Überfall dunkel gekleidet, maskiert und mit einer Schusswaffe durchführte, wartete sein Komplize abgesetzt im Fahrzeug, einem VW Golf. Bis auf den letzten Fall in Almke gab es keine Hinweise auf ein Fluchtauto. Nach dem Überfall am Dienstagabend wurde beobachtet, wie der Täter in einen roten VW Golf zustieg, der auf der Landesstraße 290 in Richtung Neindorf gesteuert wurde. Während der intensiven Fahndung wurde ein derartiges Fahrzeug auf dem Gelände der Rastanlage Ochsendorf entdeckt. Unterstützt wurde hierbei die Polizei Wolfsburg durch Beamte aus Helmstedt, Schöningen, Königslutter sowie Braunschweig und Goslar. Beide Insassen wurden schließlich am Fahrzeug überprüft. Als im Pkw Beweismittel gefunden wurden, die auf die Tat hindeuteten, wurde das Duo kurz nach Mitternacht festgenommen.
Bei den nachfolgenden Wohnungsdurchsuchungen wurde neben einzelnen Teilen der benutzten Täterbekleidung auch die Waffe sichergestellt. Hierbei handelt es sich um keine so genannte scharfe Waffe, sondern um eine Schreckschusspistole. In ihren polizeilichen Vernehmungen bekannten sich beide Beschuldigte zu allen Überfällen. Zum Motiv machten die beiden bislang nicht polizeibekannten Beschuldigten keine Angaben.

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