3. April 2021
Sport

Roussillon trifft einen guten Kumpel

Fußball Bundesliga: Der VfL Wolfsburg erwartet heute den 1. FC Köln mit Ellyes Skhiri

Im Hinspiel trennten sich der VfL Wolfsburg (links Jerome Roussillon) und der 1. FC Köln (Jan Thielmann) im Rheinenergiestadion mit 2:2. Foto: Darius Simka/regios24

Wolfsburg (das). Für einen Spieler des VfL Wolfsburg dürfte die anstehende Fußball-Bundesligapartie gleich in doppelter Hinsicht interessant sein: Zum einen könnte Jerome Roussillon zum ersten Mal seit dem 12. Spieltag Mitte Dezember (1:2 beim FC Bayern München) in der Startelf stehen, zum anderen wird der Linksverteidiger auf einen guten alten Kumpel treffen.

Beim 1:1 in Freiburg Ende September wurde der 28-Jährige in der 77. Minute eingewechselt, ansonsten beorderte ihn VfL-Trainer Oliver Glasner bis zum Auftritt bei den Bayern in jedem Bundesligaspiel in die Anfangsformation. Danach begann für den dynamischen Franzosen jedoch eine mehrwöchige Leidenszeit, bedingt durch eine hartnäckige Covid-19-Infektion, „auf die mein Körper sehr stark reagiert hat“, wie Roussillon im kicker-Interview berichtet sowie anschließende Wadenprobleme.

Beim Auswärtsspiel in Augsburg (2:0) Anfang Februar stand der Mann mit der Rückennummer 15 erstmals wieder im Kader, blieb bis zu seiner Einwechslung im Heimspiel gegen den FC Schalke 04 (13. März, 5:0) in der 72. Minute – inklusive Torvorlage – jedoch ohne Einsatz, da sein Vertreter Paulo Otavio hinten links überzeugte.

Das heutige Duell gegen den 1. FC Köln (15.30 Uhr, Volkswagen Arena) wird der Brasilianer aufgrund seiner Roten Karte, die er sich in der Partie bei der TSG 1899 Hoffenheim einhandelte, allerdings verpassen. Die Chance also für Roussillon? „Ich bin bereit für 90 Minuten“, betont er.
Freuen wird er sich in jedem Fall auf das Wiedersehen mit seinem alten Mitspieler Ellyes Skhiri, mit dem er zwischen 2015 und 2018 beim Montpellier HSC aktiv war.

„Er gehört zu meiner Familie“, sagt Roussillon über den Kölner Mittelfeldspieler, der mit 311,45 Kilometern in dieser Saison der lauffreudigste aller Bundesligaspieler ist. „Er läuft zu viel“, scherzt der VfL-Linksverteidiger, der sich anders als sein tunesischer Kumpel durch ein hohes Tempo auf der kurzen Distanz auszeichnet.

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