„Sagen Sie uns, was Sie brauchen“

Tag der Senioren: Politik und Wohlfahrtsverbände warben um aktive Mitarbeit der Älteren

Begrüßung durch Bürgermeisterin Anne kaphammel

Braunschweig, 17. Juni 2018 von Birgit Wiefel

Wohnen, Freizeit, Sport: Wie aktiv Braunschweigs Senioren sind, zeigte sich wieder einmal beim „Tag der Senioren“ am gestrigen Freitag. Mehr als 60 Gruppen, Vereine und Gesellschaften stellten auf dem Platz der Deutschen Einheit, am Dom und in der Straße Vor der Burg ihre Angebote vor.

Bürgermeisterin Anke Kaphammel begrüßte die Besucher und hatte gleich eine Bitte: „Bringen Sie sich in die Stadtgesellschaft ein. Wir brauchen Sie!“. Im Gegenzug versprach sie den Ausbau von Dienstleistungen in den Stadtteilen und passende Wohnformen.

Bürgermeisterin Anne Kaphammel begrüßt die Besucher auf dem Platz der Deutschen Einheit. Fotos: Birgit Wiefel

Auch Matthias Conrad, Sprecher der fünf Braunschweiger Wohlfahrtsverbände, die den Tag seit 2003 gemeinsam mit dem Seniorenbüro der Stadt veranstaltet, betonte, wie wichtig die Meinung der rund 50 000 Senioren, die in Braunschweig leben, sei. „Sagen Sie uns, was Sie brauchen – und auch, was Sie nicht brauchen. Die No-Gos, die verbessert werden sollten“, warb er. Nur so könne die Politik die richtigen Rahmenbedingungen für die Zukunft schaffen.“

 

Die Interessen der älteren Braunschweiger vertritt in Braunschweig der Seniorenrat, der gemeinsam mit Karl Grziwa seit Kurzem einen neuen Vorsitzenden hat. Rund 7000 Gäste informierten sich nach Schätzungen der Veranstalter gestern wieder an den Ständen. Und auf der Bühne zeigten unter anderem die Rentnerband Waggum, der Club Agilando und die BBG Faltenrocker dass Braunschweigs „Best Ager“ noch lange nicht zum alten Eisen gehören.

Karl Grziwa ist neuer Vorsitzender des Seniorenrates.
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