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„Schaumburg war uns in allen Belangen überlegen“

Handballfreunde verlieren Oberliga-Spitzenspiel mit 27:32

Von Jörg Kleinert; 20.02.2018

Helmstedt. Nach acht Siegen in Folge hat es die Handballfreunde Helmstedt-Büddenstedt in der Oberliga wieder erwischt – und das ausgerechnet in eigener Halle im Oberliga-Spitzenspiel gegen die HSG Schaumburg Nord. Das Team vom Steinhuder Meer setzte sich im Julianum mit 32:27 (17:13) durch und schob sich an den Helmstedtern vorbei auf Platz zwei.
„Schaumburg war uns in allen Belangen überlegen und hat uns Grenzen aufgezeigt“, sagte Helmstedts Spielertrainer Markus Kopp. Seine Mannschaft habe nie die nötige Bindung in der Abwehr gefunden und auch am Umschaltspiel von Defensive auf Offensive haperte es. Tugenden, die an guten Tagen echte Stärken der Helmstedter sind.
Bereits nach einer Viertelstunde zeigte sich die Stabilität und Klasse der Gäste – sowohl spielerisch als auch in den Köpfen. Schaumburg beantwortete einen 4:8-Rückstand (13.) im Stil einer Klassemannschaft und deckte schnell die an diesem Tag unübersehbaren Lücken in der HF-Defensive auf.
Vier Minuten und vier Tore später war das Geschehen beim 8:8 wieder offen. Für die letzte Führung der Helmstedter zeichnete Spielertrainer Kopp verantwortlich (12:11, 23.), ehe Schaumburg komplett die Regie übernahm.
Immerhin: Die Helmstedter ließen sich auch nach einem Neun-Tore-Rückstand (22:31) in der 54. Minute nicht hängen und betrieben in den Schlussminuten zumindest die kosmetische Korrektur ihrer Niederlage. Markus Kopp: „Auch nur, weil Schaumburg komplett durchgewechselt hat.“
Für Helmstedts Roman Bruchno war die Partie zu diesem Zeitpunkt bereits beendet. Der Linkshänder hatte in der 53. Minute nach seiner dritten Zeitstrafe die Rote Karte gesehen.

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