Schneller und trickreicher Spieler | Neue Braunschweiger
9. Juni 2015
Sportliches

Schneller und trickreicher Spieler

2. Fußball-Bundesliga: Nik Omladic benötigte kaum Eingewöhnungszeit bei Eintracht.

Sehr sicher am Ball: Eintrachts Nik Omladic. Foto: Hübner

Von Elmar von Cramon, 09.06.2015.

Braunschweig. 14 neue Akteure trugen in der abgelaufenen Spielzeit das Eintracht-Trikot. Die nB nimmt die Leistungen der Neuzugänge des Sechsten der 2. Fußball-Bundesliga unter die Lupe.

Nik Omladic: 15 Spiele, 1 Tor, 1 Assist, Note 3,27. Der Winterneuzugang benötigte kaum Eingewöhnungszeit in Braunschweig und präsentierte sich als absolute Verstärkung. Als schneller und trickreicher Flügelspieler nahm er oft das Heft in die Hand, wenn das Spiel der Blau-Gelben an Offensivimpulsen mangelte. Außerdem wirkte sich seine Präsenz besonders bei Standardsituationen positiv aus. Auch wenn er auf den letzten Metern der abgelaufenen Saison ein wenig an Fahrt verlor, dürfte er in der kommenden Saison aber ein Schlüsselspieler im Offensivspiel der Löwen sein.
Seung-Woo Ryu: 16 Spiele, 4 Tore, Note 3,42. Wurde nach dem Ausfall Jan Hochscheidts ausgeliehen, kam in den ersten Wochen jedoch überhaupt nicht zurecht. Danach zeigte der hochtalentierte Südkoreaner jedoch, was in ihm steckt und sorgte mit seinen vier Toren für wichtige Punkte. Hatte in der Rückserie dann mit Verletzungspech zu kämpfen und kam nicht mehr wie gewünscht zum Zuge. Kehrt nach dem Ende seiner Ausleihe wieder zu Bayer Leverkusen zurück.
Maximilian Sauer: 6 Spiele, 1 Assist, Note 3,40. Feierte im Heimspiel gegen Nürnberg überraschend sein Startelfdebüt und überzeugte auf Anhieb als Rechtsverteidiger. Seine abgeklärte Art bescherte dem ehemaligen Kasseler weitere Einsätze auf verschiedenen Positionen, bei denen er sogar seine erste Torvorlage verbuchen konnte. Wird in der kommenden Saison fester Bestandteil des Profikaders sein und darf dank seiner Flexibilität auf genügend Einsatzzeit hoffen.
Hendrick Zuck: 31 Spiele, 3 Tore, 6 Assists, Note 3,61. Der ehemalige Freiburger punktete in der ersten Saisonhälfte mit seiner Schnelligkeit über die Flügel und legte seinen Teamkollegen einige Treffer auf. Kam nach der Winterpause aber nur schwer in Tritt, insbesondere im Abschluss versagten ihm einige Male die Nerven. Kämpfte sich jedoch aus seinem Leistungstief heraus, was Eintracht zurecht veranlasste, die Kaufoption für den 24-Jährigen zu ziehen.

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