Schubert: „Weiter mutig sein“

Eintracht empfängt 1860 München zum Löwenduell – Nkansah für zwei Spiele gesperrt

Zweikampf: Eintrachts Niko Kijewski gegen Patrick Göbel (Würzburger Kickers). imago

Braunschweig. Zum traditionsreichen Löwenduell empfangen Eintrachts Drittliga-Fußballer am Samstag um 14 Uhr den TSV 1860 München.

Beim letzten Aufeinandertreffen im Eintracht-Stadion waren beide Teams noch Zweitligist, nun treffen sie an der Hamburger Straße erstmals in der dritten Liga aufeinander. Während die Münchner mit 43 Zählern den Klassenerhalt fast sicher haben, muss die Elf von André Schubert erneut dringend punkten, um das Abstiegsgespenst zu verscheuchen.

„Wir müssen bis zum letzten Spieltag kämpfen. Dass wir zu diesem Zeitpunkt schon den Anschluss geschafft haben, hätten wahrscheinlich die wenigsten vermutet, trotzdem sind wir nicht euphorisch und arbeiten weiter konzentriert“, will sich der Eintracht-Trainer vor der Partie von den jüngsten Erfolgen nicht blenden lassen, auch wenn er sich zufrieden mit dem Auftreten in den vergangenen Wochen zeigte.

„Wir müssen weiter daran arbeiten, mutig zu sein und auch unter Druck gut zu funktionieren. Die Mannschaft hat das in den letzten Wochen gut gemacht, ich hoffe, dass das auch weiterhin so bleibt.“

Beim jüngsten 1:0-Erfolg in Lotte blieb das Team bereits zum achten Mal in der Rückserie ohne Gegentreffer, eine beeindruckende Bilanz, die der 47-Jährige aber gern noch mit mehr offensiver Durchschlagskraft ergänzen würde: „Wir haben in Lotte Gefahr ausgestrahlt und eine Reihe von Torchancen gehabt, können das aber noch gefährlicher ausspielen.“

Zwar habe sein Team dadurch Selbstvertrauen getankt, müsse angesichts der Ausgeglichenheit der Liga aber auf der Hut sein, denn „Fußball ist immer noch Kopfsache, Kleinigkeiten können ein Spiel kippen lassen.“
Die Giesinger bezeichnet er aktuell als ‘eine der besten Mannschaften’ der Liga“, nachdem die Bierofka-Elf fünf ihrer letzten sieben Begegnungen siegreich gestalten konnte und sich bis auf Rang fünf vorgearbeitet hat. „1860 ist eine sehr zweikampfstarke, robuste Mannschaft, die individuell sehr gut ist und mit Owosu und Mölders zwei körperlich präsente, gefährliche Stürmer hat“, lobt Schubert, der sich für seine Mannschaft dennoch gute Chancen ausrechnet: „Du hast in dieser Liga in jedem Spiel die Chance, eine Mannschaft zu schlagen, die aktuell besser postiert ist als du, das werden wir versuchen.“

Verzichten müssen die Blau-Gelben auf Steffen Nkansah, der nach seiner Roten Karte in Lotte erwartungsgemäß zwei Spiele zuschauen muss. Außerdem stehen Felix Burmeister (Lauftraining nach Leistenbeschwerden) und Marc Pfitzner, (fünfte Gelbe Karte) nicht zur Verfügung. Auch wenn „Pfitze“, der zuletzt vier Elfmeter verwandeln konnte, fehlt, macht sich Schubert für den Fall eines abermaligen Elfmeterpfiffs keine Sorgen: „Dann sind Bernd Nehrig und Niko Kijewski an der Reihe.“

So könnten sie spielen: Fejzic – Kijewski, Menz, Becker, Kessel – Nehrig, Rütten (Bürger), Fürstner – Janzer, Hofmann, Bär (Bulut).

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