• Home
  • > >
  • Schubert: „Wir müssen am Limit spielen“

Schubert: „Wir müssen am Limit spielen“

Drittliga-Fußball: Eintracht reist Samstag zum Karlsruher SC – Valsvik & Co. sind vom Trainer freigestellt worden

Vom Coach freigestellt: Eintrachts Gustav Valsvik. imago

Braunschweig. Das letzte Mal in diesem Jahr kämpfen Eintrachts Fußballer um Drittligapunkte. Heute ab 14 Uhr treffen sie im Wildparkstadion auf den Karlsruher SC, der sich nach mäßigem Start bis an die Tabellenspitze emporgearbeitet hat. Dennoch rechnen sich die Löwen nach dem 1:0 in Cottbus zumindest Außenseiterchancen aus. Letztmals gab es beim 3:1 im Jahr 2011/12 drei Punkte beim KSC .

„Der Ausgang des letzten Spiels hat leider wenig mit dieser Partie zu tun. Natürlich können wir aus unserer gezeigten Leistung aber etwas Positives ziehen“, möchte André Schubert den Sieg in Cottbus nicht überbewerten und verweist auf die ansprechenden Auftritte der jüngsten Zeit: „Gute Leistungen haben wir auch schon in den vergangenen Wochen gezeigt, uns aber leider nicht dafür belohnt.“ Nun wartet der Ligaprimus auf die Blau-Gelben: „Ich musste suchen, wann sie das letzte Mal verloren haben. Sie sind eine eingespielte, richtig gute Mannschaft und nicht umsonst Tabellenführer“, adelt der Coach das Team von Alois Schwartz, das zuletzt sechs Siege in Serie feierte.

Dort etwas mitzunehmen hält er für dementsprechend schwer: „Wir stehen auf der einen Seite der Tabelle und der Gegner auf der anderen, da müssen wir realistisch bleiben.“ Trotzdem hofft er mit dem Verweis auf den jüngsten Sieg von Düsseldorf gegen Borussia Dortmund auf eine Sensation: „Wir müssen am Limit spielen und brauchen noch ein Quäntchen mehr Glück als in der vergangenen Woche.“

Offen ist, ob Marcel Engelhardt oder der wiedergenesene Lukas Kruse im Tor stehen werden. „Lukas ist wieder gesund, wir werden sehen, wer spielt“, lässt sich der 47-Jährige nicht in die Karten blicken. Verzichten muss er auf Manuel Janzer (Muskelbeschwerden) und Jonas Thorsen (Rückenprobleme).

Ungeachtet des Ausgangs der heutigen Partie wird Eintracht als Tabellenschlusslicht überwintern. Trotz dieser schweren Hypothek im Kampf um den Klassenerhalt sieht Schubert die augenblickliche Situation nicht ausschließlich negativ: „Besonders für die jungen Spieler ist es extrem lehrreich, weil sie lernen, wie man mit so einer Situation umgeht und daran wachsen. Wir haben die Aufgabe, den Klassenerhalt zu schaffen, und wenn wir die bewältigt haben, werden alle Spieler eine Menge daraus mitnehmen.“

Vor der heutigen Partie stellte der Coach Michal Fasko, Mergim Fejzullahu, Ivan Franjic und Gustav Valsvik frei und teilte ihnen mit, dass sie sich neue Klubs suchen können. Ob sie trotzdem beim Trainingsauftakt (3. Januar) dabeisein werden, ist noch offen. Nicht mehr für die Löwen auflaufen wird Ahmet Canbaz, sein Vertrag ist auf eigenen Wunsch aufgelöst worden. „Alle haben Gas gegeben, sie sind keine Schuldigen für eine bestimmte Situation, allerdings hat die Gesamtkonstellation nicht gepasst“, so Schubert.

So könnten sie spielen: Engelhardt (Kruse) – Kijewski, Nkansah, Becker – Putaro (Amundsen), Pfitzner, Fürstner, Sauerland – Hofmann – Nyman, Bulut.

^