„Sind gut vorbereitet und selbstbewusst“ | Neue Braunschweiger
24. Januar 2020
Sport

„Sind gut vorbereitet und selbstbewusst“

Eintracht morgen gegen 1860 München – Vollmann erbost über Berichterstattung zu Becker

Neuzugang Marvin Pourie (#30) während des Trainings am Mittwoch (22.01.2020) auf dem Nebenplatz des Stadions in Braunschweig. Foto: Philipp Ziebart/BestPixels.de

Braunschweig. Die Spannung vor dem Auftaktspiel bei 1860 München (Sonntag, 13 Uhr)ist groß. Mit einem guten Start in die Restsaison wollen die Braunschweiger im Löwenduell zu den ersten drei Mannschaften aufschließen, von denen sich Duisburg und Ingolstadt bereits heute gegenüberstehen.

„Wie immer ist die Freude groß, wenn es zum ersten Spiel geht, gerade bei so einer Partie in München. Dementsprechend fahren wir da auch sehr motiviert hin“, gibt sich Marco Antwerpen vor dem traditionsreichen Vergleich erwartungsfroh und strahlt Optimismus aus: „Wir fühlen uns gut vorbereitet und so selbstbewusst, dass wir sagen können, dort gewinnen zu wollen.“

Vor allem die ersten Minuten sind für den Eintracht-Coach gegen die Sechziger im Stadion an der Grünwalder Straße entscheidend: „Sie legen eine sehr hohe Intensität in die Anfangsphase und gehen zwingend auf den Führungstreffer. Diese Phase müssen wir überstehen und selber Möglichkeiten vorne suchen und diese am besten auch nutzen.“ Dabei helfen könnten die beiden neuen Offensivkräfte Marvin Pourié und Merveille Biankadi. Während Pourié gegen seinen ehemaligen Club gesetzt sein dürfte, wird der aus dem Bayern-Nachwuchs stammende Biankadi zunächst vermutlich auf der Bank Platz nehmen. „Marvin war schon zwei Tage hier, dementsprechend ist es für ihn einfacher, bei Merv müssen wir erst sehen wie er drauf ist“, so Antwerpen, der lediglich auf Marc Pfitzner (Gelb-Rot-Sperre) verzichten muss.

Erbost zeigte sich Peter Vollmann über die Berichterstattung, dass eine Vertragsverlängerung von Robin Becker bislang an mangelnder Wertschätzung von Seiten Eintrachts gescheitert sei: „Der Ball liegt nicht bei uns. Der Berater hat Anfang Januar eine Frist verstreichen lassen, weil er neben einer 70-prozentigen Gehaltserhöhung die Zusicherung haben wollte, dass Robin den Verein für kleines Geld verlassen kann, falls wir nicht aufsteigen.“

So könnten sie spielen: Fejzic – Kijewski, Nkansah (Ziegele), Becker, Kessel – Fürstner, Nehrig, Wiebe – Bär (Biankadi), Pourié, Kobylanski (Goden).

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