12. Dezember 2017
Kultur

Slotcar-Racer starten in die Saison

Nicht nur fahrerisches Geschick wird gefordert

Von Marlen Weber, 12.12.2017

Fallersleben. In den beiden Rennklassen Sportwagen sowie GT- und Tourenwagen begann die neue Saison der „DSC – Deutsche Slot Classic-Nord“ in Wolfsburg. Die 20 Teilnehmer aus den Regionen Nord und Ost trafen sich, um auf der Bahn Gas zu geben und an ihren Miniatur-Fahrzeugen zu basteln.
Bei der deutschen Slot Classic wird neben dem fahrerischen Können auch die Ästhetik der Fahrzeuge im Maßstab 1:24 bewertet, dem sogenannten Concours. Eine Jury bewertet die Fahrzeuge nach Kriterien –beispielsweise Lackierung oder das Cockpit – und vergibt dabei maximal 20 Punkte.
Weitere 50 Punkte können sich die Teilnehmer durch schnelles Fahren sichern. Dazu trainierten die Teilnehmer zunächst auf der 25 Meter langen Strecke.
Dann ging es in die Qualifizierungsdurchgänge, in denen sich jeweils Vierergruppen herauskristallisieren, die im Rennen gegeneinander starteten.
Wolfgang Kottsieper, Vorsitzender des SRC-Wolfsburg, weiß die Besonderheiten der heimischen Fahrbahn zu schätzen:
„Der besondere Reiz an der Rennbahn im Club vom SRC-Wolfsburg liegt darin, dass sie die kürzeste ist und die Fahrer vor besondere Herausforderungen stellt.“ Die weiteren Rennen werden in den anderen Clubs, dem SRC Northland und dem SRC Weser-Ems, durchgeführt.
Dabei scheuen die Teilnehmer die langen Anfahrtswege aus Berlin, Oldenburg und sogar Dänemark nicht.
Wer die Strecke und den Club Wolfsburg kennenlernen möchte, ist beim Clubabend stets willkommen.
Dieser findet immer donnerstags ab 19 Uhr statt (Hoffmannstraße 7).

Platzierungen Rennklasse GT- und Tourenwagen: Merten Brand 1. Platz mit Chevron B8 (Concours 20 Pkt., Rennen 50 Pkt.), Michael Wilke 2. Platz mit Chevron B8 #26 (Con. 19 Pkt., Rennen 47 Pkt.) und Wolfgang Kottsieper 3. Platz mit Chevron B8 # 188 (Con. 20 Pkt., Rennen 44 Pkt.).
Platzierungen Rennklasse Sportwagen: Merten Brand 1. Platz mit Ferrari 312P Spyder #1 (Concours 20 Pkt., Rennen 50 Pkt.), Wolfgang Heise 2. Platz mit Ferrari 512s CL (Con. 20 Pkt., Rennen 47 Pkt.) und Matthias Parke 3. Platz mit Ferrari 512M (Con. 20 Pkt., Rennen 44 Pkt.).

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