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So schnell wie möglich raus aus der Gefahrenzone

Feldhockey: Eintrachts Zweitliga-Damen starten Samstag in die Rückserie

Clara-Milena Farr (von links), Emely Vysoudil und Dinah Fröhlich werden auch in der Rückrunde zu den Leistungsträgerinnen der Eintracht gehören. Foto: Susanne Hübner/imago

Braunschweig. Nach ihrem souveränen Bundesliga-Aufstieg in der Halle müssen die Hockey-Damen von Eintracht Braunschweig in der heute beginnenden Rückrunde auf dem Feld wieder kleinere Brötchen backen. Vor der Partie beim Klipper THC in Hamburg (14 Uhr) haben die Löwinnen nur vier Punkte mehr auf der Habenseite als der Gegner, der in der 2. Bundesliga Nord das Tabellenende bekleidet.

„Wir haben zwei Spiele blöd verloren, die wir normalerweise nicht verlieren dürfen“, erinnert sich Eintracht-Trainer Carsten Alisch und meint die Hinrundenpartien bei Blau-Weiß Köln und in Bremen beim Club zur Vahr. So gelangen in sieben Begegnungen nur zwei Siege und ein Remis. Und statt oben um den Aufstieg mitzuspielen, muss seine junge Mannschaft als Fünfter der Achterstaffel nach unten schauen. Immerhin: Wegen der zur kommenden Saison geplanten Aufstockung der beiden Zweitliga-Gruppen auf je zehn Teams, muss in diesem Jahr jeweils nur eine Mannschaft den schweren Gang in die Drittklassigkeit antreten.

Mit einer Niederlage bei Klipper wäre aber auch der einzige Abstiegsplatz nur noch einen Zähler entfernt. „Wir wollen uns so schnell wie möglich von da unten absetzen“, betont Alisch, der die Hanseatinnen aber gerade auf ihrer heimischen Anlage für wesentlich stärker hält, als es die Tabelle gegenwärtig ausdrückt: „Bei Klipper ist es nie einfach.“ Dennoch: Vier Siege aus den sieben Rückrundenspielen dürfen es nach Wunsch des Trainers gerne werden.

Personell kann Alisch weitgehend auf den Kader der Hinserie zurückgreifen, nur wenige Spielerinnen stehen nicht mehr zur Verfügung. Größter Verlust ist sicher Stürmerin Josephine Lampe, mit vier Treffern die gefährlichste Braunschweigerin der ersten Saisonhälfte, die für den Rest der Spielzeit in Neuseeland weilt.
Wichtigste Stützen der Eintracht sind die Routiniers wie Kapitänin Anna Krause, Torhüterin Vicky Wiedermann oder Dinah Fröhlich. Und wie jedes Jahr im April sind auch einige junge Talente nachgerückt. Das vielleicht vielversprechendste davon ist die erst 16-jährige Mittelfeldspielerin Kira Curland, eine frischgebackene U18-Nationalspielerin.

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