Sonne, Sand, warmes Wasser, bunte Fische: Die Malediven | Neue Braunschweiger
2. Januar 2018
Kultur

Sonne, Sand, warmes Wasser, bunte Fische: Die Malediven

Mein Traumurlaub auf den Inseln mitten im Indischen Ozean – Für die zehnstündige Anreise wird man mit einem tollen Sonnenaufgang belohnt

Von Jürgen Heine, 02.01.2018

Braunschweig. 30 Grad Lufttemperatur im Schatten, mindestens 28 Grad warmes Wasser, meistens zwölf Stunden Sonne und ein türkisfarbenes bis dunkelblaues Meer: All das erwartet einen auf den Inseln der Malediven mitten im Indischen Ozean. Für meine Frau und mich das einzig wahre Urlaubsparadies, in dem wir in nur sieben Tagen gemeinsam richtig gut entspannen können.
Für diesen Traumurlaub muss man zwar einen gewaltigen Reisestress in Kauf nehmen, doch wir können ihn mittlerweile sehr gut bewältigen.
Der Ablauf ist stets gleich: Am Mittag mit dem Zug zum Frankfurter Hauptbahnhof, von dort mit der S-Bahn zum Flughafen, wo am Abend die Maschine nach Male abhebt.
Und für den rund zehnstündigen Flug werden wir reichlich belohnt.
In 10 000 Metern Höhe erlebt man einen herrlichen Sonnenaufgang, und bereits vor dem Anflug auf Male können wir die einzelnen Inseln mit den unterschiedlichen Farben des Wassers wie Spiegeleier im Ozean liegen sehen – wie ein kitschiges Postkartenmotiv.
Und beim Aussteigen aus dem Flieger genießen wir erstmals die angenehme Wärme auf den Malediven.
Nach dem Stempeln des Reisepasses müssen wir entweder ein Schnellboot oder ein Wasserflugzeug nehmen, um zu unserer Barfußinsel zu kommen.
Doch dieser Teil der Reise fällt schon unter Urlaubsanfang, da es viel zu bestaunen gibt.
Und wenn wir dann gegen Mittag – die Zeitverschiebung beträgt drei bis vier Stunden – auf unserer kleinen Insel landen und für eine Woche unsere Beachvilla beziehen, fängt sofort die Erholung an.
Von Angaga bis Vakarufalhi, alle bisherigen 19 Inseln, die wir besucht haben, hatten etwas Besonderes.
Sei es das Hausriff, die Unterwasserwelt mit ihrer Fischvielfalt oder die Ausstattung des kleinen, aber ausreichenden Bungalows.
Aber eines hatten alle gemeinsam. Man braucht für den gesamten Urlaub keine Schuhe und zu den Mahlzeiten reichen Hemd und Hose, das kleine Schwarze kann also zu Hause bleiben.
Auf allen Inseln hat sich nur die Frage gestellt, wie oft gehen wir pro Tag zum Schnorcheln ins Wasser.
Denn es gibt nichts Schöneres, als mitten in bunten Fischschwärmen durch das Wasser zu gleiten und sich gegenseitig Entdeckungen am Riff zu zeigen.
Sei es ein herrlich bunter Papageienfisch, der an den Korallen knabbert, oder ein Riffhai, der elegant an uns vorbeischwimmt, eine besonders schöne Muschel. Oder eine sanft schaukelnde Seeanemone mit ihren winzigen, braun-weiß quergestreiften Fisch-Bewohnern.
Highlights sind für uns aber immer noch Begegnungen mit Schildkröten, die schon mal in Armlänge neben uns auftauchen, und die wir so lange wie möglich beobachten. Sowie die Rochen, die einzeln oder in Gruppen majestätisch unter uns dahingleiten. Bisher einzigartig beim Schnorcheln waren die beiden Delfine, die neben uns ins Wasser eintauchten und ein Manta, der an der Riffkante unter uns seinen Tanz zeigte.
Doch nach sieben Tagen absoluter Erholung mit baden, sonnen, faulenzen, schnorcheln und essen freuen wir uns auch wieder auf unser Zuhause. Dort angekommen, beginnen wir jedoch schon wieder die Planungen für den nächsten Traumurlaub – natürlich wieder auf den Malediven.
Und unsere nächste Insel haben wir auch bereits gefunden, sie heißt Reethi Faru im Raa Atoll.

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