Souverän zum fünften Saisonsieg

Basketball-Bundesliga: Die Löwen feiern bei den Eisbären Bremerhaven mit 87:69 einen deutlichen Auswärtserfolg

Die Löwen Scott Eatherton und Chris Sengfelder (v.l.) sehen dabei zu, wie Mitspieler DeAndre Lansdowne einen Korbleger abschließt. Foto: Neddermann/imago

Braunschweig. Nach der Ankündigung von Trainer Frank Menz, die Löwen nach der Saison aus persönlichen Gründen zu verlassen, waren Fans und Beobachter gespannt, wie die Basketballer auf diese Nachricht reagieren würden. Jedwede Sorgen waren, wie die Partie in Bremerhaven zeigte, anscheinend unbegründet: Mit 87:69 (43:32) gewannen die Braunschweiger ganz souverän gegen die Eisbären und dürfen nach fünf Siegen aus den vergangenen sechs Partien in der Tabelle weiter in Richtung Playoffs schielen.

„Wir haben von Anfang an gut verteidigt und eine gute Intensität ins Spiel gebracht“, nannte Löwen-Aufbauspieler Tommy Klepeisz (16  Punkte) gegenüber Telekom Sport einen der Gründe für den souveränen Erfolg, bei dem sein Team nach der dritten Minute nie mehr in Rückstand geriet. Zum dritten Mal in dieser Spielzeit gelang es den Löwen, einen Gegner unter 70  Punkten zu halten. Mittlerweile stellt der Tabellenelfte eine der defensivstärksten Mannschaften der Bundesliga.
Und auch vorne lief es bei den Löwen rund, vor allem im zweiten Viertel, als sie sich mit einem wahren Dreiergewitter immer weiter von den Gastgebern absetzten, bei denen der jüngste Trainerwechsel noch keine positive Wirkung zeigte. „Wir haben den Ball so lange laufen lassen, bis wir gute Würfe hatten“, erläuterte Klepeisz das Erfolgsrezept. Insbesondere DeAndre Lansdowne (21  Punkte) gelang es vor der Pause mit drei Dreipunktewürfen innerhalb von zwei Minuten, dem Gegner frühzeitig den Zahn zu ziehen. Näher als auf neun Zähler kam Bremerhaven in Halbzeit zwei nicht mehr an die Gäste heran.

Die Löwen, bei denen BBL-Rookie BJ Blake mit 22 Punkten am Ende Topscorer wurde, haben zum Jahreswechsel ein straffes Programm vor der Brust. Am Samstag geht es im Pokal-Viertelfinale nach Frankfurt. Am 2.  Weihnachtstag (15  Uhr) besucht dann Ulm, am 30. Dezember (18 Uhr) schließlich Jena die VW-Halle. Am 2. Januar steht dann ein Auswärtsspiel in Göttingen an, ehe drei Tage später (18  Uhr) der Tabellenzweite Alba Berlin sein Gastspiel am Europaplatz gibt.

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