Spaßige Tage am „Lago di Ramme“ | Neue Braunschweiger
22. Mai 2018
Vereinsleben

Spaßige Tage am „Lago di Ramme“

Die Jugendfeuerwehr Fallersleben ließ zum 47. Mal den „Roten Hahn“ beim Zeltlager wehen

Von Andreas Stolz, 22.05.2018

Bokensdorf/Fallersleben. Zum 47. Mal wehte der „Rote Hahn“ jetzt auf dem Gelände des sogenannten „Lago di Ramme“, der der Bokensdorfer Landwirtsfamilie Ramme gehört. Die Jugendfeuerwehr Fallersleben hatte vier Tage ihre Zelte aufgeschlagen. Zusätzlich waren – als Gäste – Jugendliche der Patenwehr aus Nienhagen und des Wolfsburger THW-Ortsverbands mit von der (Land-)Partie.
„Wir kochen hier für 75 Personen“, erzählte Volker Hinze, der „Küchenchef“ der Freiwilligen Feuerwehr Fallersleben. Er konnte auf ein eingespieltes Team mit Ehefrau Maren, mit Horst Thiele, Morton Klawohn und dem Nienhagener Marcel Colshorn zählen. „Wenn wir beispielsweise Erbseneintopf zubereiten setzen wir 60 Liter an“, sagt Hinze. „Und auch einige Bewohner aus der Siedlung kommen dann mit einem Topf her und holen sich Suppe. Denn aus der Gulaschkanone schmeckt die am besten.“

Ortsbrandmeister Tim Bastian Freier hat nach eigenen Angaben „seit 1991 kein Zeltlager verpasst.“ Warum er die Tage am „Lago di Ramme“ hoch einschätzt? „Es fördert den Zusammenhalt und neue Kameraden lassen sich schnell mit dem Zeltlager-Virus infizieren und beteiligen sich“, bilanzierte der Chef der Brandbekämpfer aus der Hoffmannstadt.

Der 15-jährige Julius ist ein alter Hase am „Lago di Ramme“. Zum fünften Mal ist er auf dem Gelände in Bokensdorf und sagte: „Das Zeltlager ist Tradition. Es gehört einfach zur Fallersleber Jugendfeuerwehr.“ Der 14-jährige Linus mag „die Spiele, die wir im Zeltlager machen“, und die 10-jährige Luise, die zum ersten Mal dabei ist, findet’s „eigentlich ganz gut.“

Das Feuerwehr-Ehrenmitglied Friedrich Wandschneider, er war 17 Jahre Fallersleber Ortsbrandmeister, hebt einen seiner Kameraden besonders hervor. „André Grauel ist unser Programmdirektor. Jedes Jahr denkt er sich neue Spiele für die Jugendlichen aus.“ Womit der Bogen zur Lagerolympiade mit den unterschiedlichsten Aufgaben geschlagen ist, einbezogen in den Parcours ist auch der Teich und das Paddelboot.
Zur Tradition gehört ein Frühstück auf im Zeltlager unter Teilnahme von Prominenten. Tim Bastian Freier und sein Stellvertreter Lars Hartmann begrüßten unter anderem Wolfsburgs Bürgermeisterin Bärbel Weist und den Ersten Stadtrat Werner Borcherding. Bärbel Weist, die auch Ortsbürgermeistern von Fallersleben-Sülfeld ist, verriet: „Als ich vor vielen Jahren Ortsbürgermeisterin wurde, hat man mir gesagt, es gehöre zum Amt, einmal im Lager auf der Wiese in Bokensdorf zu übernachten. Das habe ich dann auch getan.“

Zu der gemeinschaftlichen Herausforderung, der sportlich-spaßigen Lagerolympiade: An der nahmen neben den Fallerslebern, den Nienhagenern, sowie den THW-Jugendlichen auch Mitglieder der Jugendwehren aus der Umgebung teil, zum Beispiel aus Hehlingen, Jembke, Bokensdorf oder Sülfeld teil. Den Gesamtsieg trug das Team „Fallersleben 2“ vor der Mannschaft „Tappenbeck blau“ und dem Team „Triangel“ davon.

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