Spatzen flogen allen davon

Carolo-Cup: Team aus Ulm gewann mit Modellauto „SpatzX“ – Braunschweig auf Platz 3

Räumten in diesem Jahr ab: Das Siegerteam des Carolo-Cups kommt aus Ulm und erhält 4000 Euro. Foto: TU Braunschweig

Östliches Ringgebiet (bw). Am Ende war es in der Königsklasse ein Kopf-an-Kopf-Rennen: Neun Punkte Vorsprung hatte das Team Spatzenhirn mit seinem selbst gebauten Modellauto „SpatzX“ vor dem Vorjahressieger KITcar aus Karlsruhe. Die Braunschweiger belegten bei der 12. Ausgabe des Carolo-Cup den dritten Platz.

„Beim ersten Durchgang haben wir vor allem auf Geschwindigkeit gesetzt“, erklärte Thomas Wodtke die Rennstrategie seiner „Spatzen“. Rund 500 Zuschauer verfolgten den TU-Carolo-Cup in der Stadthalle. Neben Schnelligkeit und Einparken mussten die Studenten aus Deutschland, der Schweiz, Polen und China bei der Entwicklung ihrer Fahrzeuge auch Tempolimits und Überholverbote meistern.

Der Vorjahreszweite – das Team CDLC der TU Braunschweig – hatte schon beim Start Schwierigkeiten: Ihr Fahrzeug „CarolinchenX“ kam bei der ersten Disziplin nicht aus der Startbox. Im zweiten Durchlauf gelang eine Aufholjagd, die am Ende mit Platz drei belohnt wurde.
Das zweite Team der TU Braunschweig, die ISF Löwen, landete mit seinem Fahrzeug „Scare“ auf Platz sechs.
„Damit der Wettkampf auch beim 12. Mal spannend bleibt, versuchen wir als Organisatoren die Schraube immer ein bisschen anzuziehen“, sagt Professor Thomas Form vom Institut für Regelungstechnik der TU und Initiator des Carolo-Cups. So gab es dieses Mal einen etwas haarigen Fußgängerüberweg, eine Verkehrsinsel sowie einen neuen Steigungshügel.

Der flotte SpatzX landete auf Platz 1. Foto: oh

Was die Teilnehmer beim Carolo-Cup mit Modellautos und einem Parcours im Maßstab 1:10 lernen, können sie später in der Industrie bei der Entwicklung „ec

hter“ Autos anwenden.
Insgesamt wurde ein Preisgeld von 10 500 Euro vergeben. Das Team Spatzenhirn von der Universität Ulm erhält als Sieger des Carolo-Cups 4000 Euro.

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