Sport – auch gegen Liebeskummer

Oberbürgermeister Ulrich Markurth ehrte im Städtischen Museum die Sportler des Jahres

Die Ehrung für die Sportjugend: Die Meisterinnen und Meister bekamen Auszeichnungen für ihre Titel, aber vor allem ganz viel Applaus vom Publikum.. Foto: Daniela Nielsen/Stadt Braunschweig

Innenstadt. Die Deutsche Meisterin im Kickboxen, Annetin Lingg, strahlt genau wie der Weltmeister im Budokan, Georg Laubinger, und die Deutsche Meisterin im Schwimmen, Katharina Wrede, – sie alle sind Sieger. Junge Sieger. Die Kategorie „Jugend Einzel“ stand ganz am Anfang der Sportlerehrung im Städtischen Museum auf dem Programm und auf der Bühne.
„Sport kann gerade junge Menschen auffangen, wenn es im Leben mal nicht so gut läuft, in der Schule zum Beispiel, oder wenn die Angebetete einen nicht erhört“, sagte Oberbürgermeister Ulrich Markurth in seiner Rede im voll besetzten Lichthof des Museums. 

„Die Braunschweiger Sportfamilie ist wieder beisammen“, begrüßte Moderator André Ehlers die Gäste im Städtischen Museum. „Der wichtigste Sportabend wird eröffnet vom sportlichsten OB, den die Region zu bieten hat“, kündigte Ehlers launig an.
Zwei Stunden später hatten 49 Einzelsportlerinnen und -sportler sowie 21 Mannschaften ihre Auszeichnungen in den Händen: die Urkunde, einen Glaspokal, einen Thermobecher mit der Braunschweiger Skyline – und dazu gab es den tosenden Applaus von Freunden, Sportkameraden, der Familie, den Trainern, Betreuern und Besuchern.

Sportlicher Bürgermeister

Der „sportlichste Bürgermeister der Region“ sprach von der Chance, Menschen durch Sport zu integrieren. „Und damit meine ich nicht ausschließlich die Menschen aus anderen Kulturkreisen“, erklärte er. Sport sei ein Spiegel der Gesellschaft, der ihm Hoffnung mache. „Ich sehe, dass das Miteinander in den meisten Vereinen gut funktioniert, das gibt mir auch Hoffnung für unser Miteinander im Allgemeinen.“

Sportliche Stadt

Der Braunschweiger Sport jedenfalls ist „groß, breit aufgestellt und hat eine sensationelle Spitze – und dazu gehören Sie“, sagte Markurth zu den versammelten Preisträgern. Und er lenkte den Blick auf die unzähligen Helfer im Hintergrund. „Funktionäre heißen so, damit es funktioniert“, sprach er über die offiziellen Organisatoren, aber auch Betreuer und Trainer gehörten zum Erfolg, „und natürlich die Eltern, die die Kids zum Training fahren oder die Trikots waschen“. Unterstützt wurde der OB bei den Auszeichnungen unter anderem von Christian Geiger. Moderator André Ehlers attestierte dem Sportdezernenten eine „Haltung wie ein Tänzer“, wenn er ihn mit dem Fahrrad zum Rathaus fahren sieht. Geiger hatte gute Nachrichten dabei: „Unser Sportentwicklungsplan mit dem Schwerpunkt Inklusion ist beispielhaft, wir haben viele sportliche Bauprojekte auf dem Plan und freuen uns auf Highlights wie das Reitturnier, ATP, den Nachtlauf, das Nachtschwimmen und vieles mehr.“

Meisterinnen und Meister: Alle geehrten Sportler auf einem Bild. Ingeborg Obi-Preuß/oh

 

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