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Stadt Wolfsburg ermittelte Betreuungsbedarf unter dreijähriger Kinder

Viele Familien haben sich beteiligt: Elternbefragung zur Kinderbetreuung mit gutem Rücklauf abgeschlossen

Im Mai haben alle Wolfsburger Familien mit Kindern unter drei Jahren Post vom Geschäftsbereich Jugend der Stadt Wolfsburg erhalten. Mit einer Elternbefragung wurde der Betreuungsbedarf für ihre Kinder erhoben. Die Umfrage wurde nun erfolgreich und mit einer erfreulich hohen Rücklaufquote beendet.
In den Befragungsunterlagen wurden unter anderem die aktuelle Betreuungssituation sowie die Wünsche der Eltern hinsichtlich der Betreuungszeiten und -orte abgefragt. Viele Eltern haben sich an der Umfrage beteiligt, so dass ein umfassendes Bild der aktuellen Betreuungssituation in Wolfsburg entstanden ist. Die Rücklaufquote der befragten Eltern liegt bei 40,6 Prozent. Stadträtin Iris Bothe freut sich über das gute Ergebnis: „Toll, dass sich so viele Familien beteiligt haben und uns damit helfen, die aktuelle Situation der Kinderbetreuung in Wolfsburg einzuschätzen. Es ist uns sehr wichtig, die Familien in unsere Überlegungen miteinzubeziehen und ihre Eindrücke, Wünsche und Bedürfnisse hinsichtlich der Betreuung ihrer Kinder zu kennen. Die Erkenntnisse aus der Befragung helfen uns, die Kinderbetreuung in Wolfsburg noch bedarfsgerechter zu gestalten und unsere Planungen an den Bedürfnissen der Wolfsburger Eltern auszurichten“, so die Stadträtin. Die Ergebnisse werden derzeit von der Technischen Universität Dortmund ausgewertet und liegen der Verwaltung voraussichtlich im August vor.
Um die Bedarfe hinsichtlich der Kindertagesbetreuung zu ermitteln, nahm die Stadtverwaltung an einem bundesweiten Forschungsprojekt teil, das von der Technischen Universität Dortmund und dem Deutschen Kinder- und Jugendinstitut (DJI) durchgeführt wurde. Gefördert wurde das Projekt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Um die Planung der Kindertagesbetreuung genau an den tatsächlichen Bedarfen und Wünschen orientieren zu können, war es wichtig, dass sich möglichst viele Eltern an der Befragung beteiligen. Durch die Mithilfe der Wolfsburger Familien ist nun ein repräsentatives Ergebnis entstanden, welches zukünftig Einfluss auf die Ausbauplanung von Betreuungsplätzen haben wird.
Wolfsburg ist mit seinem flexiblen Betreuungsangebot für die Umsetzung des Rechtsanspruches auf einen bedarfsgerechten Betreuungsplatz für unter Dreijährige zum 1. August gut gerüstet: Die Stadt Wolfsburg setzt dabei auf ein vielfältiges Angebot gleichwertiger Betreuungsangebote, mit denen die unterschiedlichen, individuellen Ansprüche der Wolfsburger Familien berücksichtigt werden. So können Kinder unter drei Jahren in Krippen, in altersübergreifenden Kindergartengruppen oder im FAMILIENNEST und GROSS.FAMILIENNEST, der Tagespflege in Wolfsburg, betreut werden.

Quelle: Stadt Wolfsburg

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