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Starke Eintracht spielt 1:1 gegen KSC

Braunschweiger Drittliga-Fußballer holen durch Ausgleichstreffer von Bulut einen Punkt

Traf zum Ausgleich für Eintracht: Onur Bulut. Foto: Hübner

Von Elmar von Cramon, 27. Juli 2018
Braunschweig. Vor 20 000 Zuschauern trennten sich Eintrachts Fußballer gestern Abend im Eröffnungsspiel der 3. Liga 1:1 (0:1) vom Karlsruher SC. Die Löwen zeigten sich spielerisch stark, hatten aber Pech im Abschluss. Nach der Führung durch Marvin Wanitzek per Freistoß (24.) blieben im ersten Durchgang mehrere gute Gelegenheiten ungenutzt. In der zweiten Halbzeit markierte Onur Bulut den verdienten Ausgleich (56.).

Coach Henrik Pedersen musste bei seiner Heimpremiere kurzfristig auf Ahmet Canbaz (muskuläre Probleme) verzichten, für den Ivan Franjic auf dem linken Flügel begann.
Beide Teams ließen die Partie dynamisch angehen, ohne das Visier zu weit zu öffnen. Ein Kopfball von KSC-Kapitän David Pisot über den Braunschweiger Kasten war ein erstes offensives Lebenszeichen der Gäste (3.). Nach einem Einwurf ging es bei den Löwen dann schnell: Jonas Thorsen schickte Niko Kijewski, dessen Hereingabe Pisot zu Ecke klären konnte. Diese landete auf dem Kopf von Philipp Hofmann, der KSC-Keeper Benjamin Uphoff zu einer ersten Parade zwang (9.).

Eintracht bekam in der Folge deutlich besseren Zugriff auf die Partie und störte den Aufbau der Gäste immer wieder erfolgreich. Ein Distanzversuch von Ivan Franjic (18.) war die nächste Gelegenheit, die Führung fiel jedoch auf der anderen Seite: Nach einem umstrittenen Freistoßpfiff zirkelte Wanitzek den Ball aus halbrechter Position über die Mauer ins rechte obere Toreck.

Die Blau-Gelben wirkten keinesfalls geschockt und kamen durch Hofmann (27.) und Bulut (31./Latte) zu weiteren Kopfballchancen. Beim Distanzversuch von Malte Amundsen musste Uphoff dann erneut sein ganzes Können aufbieten, um das Leder zur Ecke zu klären (37.). Die Badener lauerten auf Konter und kamen durch Florent Muslija vor der Halbzeit noch zu einer weiteren Schusschance, Engelhardt zeigte sich jedoch auf dem Posten (43.). Nachdem Amundsen (45.) in aussichtsreicher Position vergab, pfiff Schiedsrichter Sven Jablonski zur Halbzeit. Der Gästevorsprung zur Pause war schmeichelhaft, da die Löwen es trotz guter spielerischer Ansätze versäumt hatten, ihre Möglichkeiten zu nutzen.

Nach dem Wechsel besaß der KSC durch einen Wanitzek-Freistoß die erste Gelegenheit, bevor die Löwen endlich zubissen. Eine zu kurz abgewehrte Hereingabe landete vor den Füßen von Onur Bulut, der die Kugel von der Strafraumgrenze unhaltbar ins linke Eck jagte. Danach war erneut Engelhardt gefordert, parierte den Distanzversuch von Muslija jedoch sicher (67.).

Die Hitze forderte mit zunehmender Spieldauer ihren Tribut, dennoch schlugen beide Teams auch in der Schlussphase den Weg nach vorne ein, ohne dass klare Abschlüsse zu verzeichnen waren. Kurz vor Spielende musste Engelhardt noch dreimal sein ganzes Können aufbieten, als er zunächst einen Distanzschuss von Lorenz parierte (87.), dann gegen den durchgebrochenen Marvin Pourie rettete (88.) und in der Schlussminute einen Kopfball von Pisot entschärfte.

Eintracht: Engelhardt – Kijewski, Tingager, Burmeister (69. Nkansah), Becker – Amundsen (88. Adetula), Fürstner, Thorsen – Franjic (79. Fejzullahu), Hofmann, Bulut.

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