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Steven Clauss: „Wir müssen sie bremsen“

Basketball-Bundesliga: Die Löwen treten am Samstag um 18 Uhr beim Tabellennachbarn in Ulm an

Steven Clauss wird die Löwen auch in Ulm coachen. Foto: imago

Braunschweig. Am 26. Spieltag der Basketball-Bundesliga erwartet die Löwen ein ganz heißer Tanz. Bei den punktgleichen Ulmern müssen sich Scott Eatherton und Co. am Samstag (18 Uhr) von ihrer besten Seite zeigen, um im spannenden Playoff-Rennen Zählbares mitzunehmen.

Verzichten müssen die Löwen an der Donau nicht nur auf Aufbauspieler Bazou Koné, der mit einer Bänderverletzung im rechten Fuß mehrere Wochen ausfallen wird, sondern weiterhin auch auf ihren Trainer Frank Menz. Für den erkrankten Headcoach wird erneut sein Assistent Steven Clauss einspringen. Und der ist mit Blick auf das Duell der Tabellennachbarn – Ulm ist Siebter, Braunschweig Achter – optimistisch. „Wir haben in den vergangenen zwei Wochen sehr, sehr gut trainiert“, berichtet der Deutsch-Amerikaner, der auch mit der Leistung im verlorenen Heimspiel gegen Vechta insgesamt recht zufrieden war. „Ich glaube, in Ulm ist was drin. Nachdem wir in Ludwigsburg gewonnen haben, sehe ich keinen Grund, warum wir nicht auch dort gewinnen sollten.“ Gegen die athletischen und schnell spielenden Ulmer stellt Clauss aber auch klar: „Wir können das Spiel nur über die Verteidigung gewinnen. Wir müssen sie bremsen und zwingen, das Spiel langsam zu gestalten.“

Während Menz die Löwen im Sommer verlassen wird, deutet sich bei Clauss ein Verbleib an. „Ich habe Interesse zu bleiben und der Verein hat auch signalisiert, dass er mich gern halten würde. Jetzt müssen wir noch über die Modalitäten und die Aufgaben reden“, verrät der 61-Jährige. Schon öfter ist Clauss, der auf rund 40 Jahre Coaching-Erfahrung zurückblicken kann, für Menz als Cheftrainer eingesprungen. Dass daraus nach der Sommerpause eine Dauerlösung werden könnte, will er zumindest nicht ausschließen.

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