13. März 2021
Sport

Terminhatz der Löwen geht weiter

Basketball-Bundesliga: Sonntag gegen Chemnitz, Mittwoch in Hamburg

Der Einsatz stimmte wie immer, die Ausbeute diesmal nicht: Nationalspieler Karim Jallow (rechts, mit Ex-Löwe Robin Amaize) erzielte gegen den FC Bayern nur fünf Punkte. Foto: SH/imago

Braunschweig. Ein Sieg im Krimi beim Mitteldeutschen BC und eine recht klare, aber verschmerzbare Niederlage gegen das Euroleague-Spitzenteam von Bayern München: Mit dieser Bundesliga-Bilanz der vergangenen Woche können die Löwen-Basketballer gewiss leben.

„Es war ein sehr spannendes Spiel. Das hätte nicht sein müssen, besonders am Ende“, war Löwen-Trainer Pete Strobl mit dem 93:91 (40:47)-Erfolg am vergangenen Samstag in Weißenfels nicht restlos zufrieden. Ausgerechnet Alex Marelja, der in der Vorsaison unter Strobl in Braunschweig nicht zurechtkam, vergab am Ende den MBC-Korbleger zur möglichen Verlängerung. Gavin Schilling (20 Punkte), Karim Jallow (19) und Arnas Velicka (18) trafen für die siegreichen Gäste am besten.

Schilling war drei Tage später, im Heimspiel gegen die Münchener, erneut Braunschweigs Topscorer. Doch auch seine 19 Punkte reichten beim 79:94 (32:43) in der leeren VW-Halle nicht zu einem Sieg gegen das Topteam. „Wir haben gegeben, was wir konnten. Aber am Ende war es nicht genug“, grämte sich der Center, der gegen Bayerns Euroleague-Routinier Jalen Reynolds allerdings eine starke Partie gezeigt hatte. Jener spendierte dem 25-jährigen Löwen nach der Partie gar ein Sonderlob. „Das war ein hartes Duell und eine gute Vorbereitung auf das Spiel bei Baskonia“, kommentierte Reynolds mit Blick auf die bevorstehende Europa-Aufgabe.

Nach der Schwerstarbeit gegen den fünffachen deutschen Meister geht die Terminhatz der Löwen am Sonntag weiter. Um 15 Uhr sind die Niners Chemnitz der Gegner in der Volkswagenhalle, am Mittwoch (19 Uhr/beide live bei Magentasport) treten die Löwen dann bei den Hamburg Towers an – die weitere drei Tage später in der Löwenstadt zu Gast sind.

Aufsteiger Chemnitz hat genau wie der Tabellenzwölfte aus Braunschweig erst 19 Spiele absolviert und ebenfalls 14 Punkte auf der Habenseite. Mit Dominique Johnson, Luis Figge und Joe Lawson haben die Sachsen gleich drei Ex-Löwen in ihren Reihen.
Die Hamburger haben in 19 Begegnungen sogar 20 Zähler gesammelt und stehen damit auf dem siebten Tabellenrang.

Dass gegen beide Gegner Siege vorstellbar sind, hat viel mit Arnas Velicka und Benedikt Turudic zu tun. Beide Neuzugänge konnten bislang überzeugen, besonders der litauische Spielmacher Velicka, der in den vergangenen vier Partien 17,5 Punkte markierte, gibt den Löwen eine neue Qualität. „Die beiden neuen Spieler haben sich sehr schnell integriert und die Systeme schnell aufgenommen. Sie haben sich sehr gut gemacht“, verteilte auch Nationalspieler Jallow Bestnoten an die Neuen. „Und es macht mega Spaß, die beiden im Team zu haben“, ergänzte der Löwen-Kapitän.

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