• Home
  • > >
  • Torhüter Jasmin Fejzic: „Jena wird alles geben“

Torhüter Jasmin Fejzic: „Jena wird alles geben“

Drittliga-Fußball: Eintracht tritt auswärts bei einem direkten Konkurrenten an – Personell drohen den Löwen weitere Ausfälle

Starker Rückhalt der Braunschweiger: Eintracht-Torhüter Jasmin Fejzic. imago/Kruczynski

Braunschweig. Erneut haben es Eintrachts Drittliga-Fußballer geschafft, beim 1:0-Erfolg gegen Unterhaching ohne Gegentor zu bleiben. Die Defensive soll auch heute beim Auswärtsspiel gegen Carl Zeiss Jena Basis für einen Erfolg sein, um gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf wichtige Punkte zu sammeln.

„Wir haben bislang vieles richtig gemacht“, freut sich Torhüter Jasmin Fejzic über die gute Bilanz im neuen Jahr, wo vier Siege aus fünf Begegnungen gelangen. Gleichzeitig warnt der Neuzugang aber auch vor Euphorie: „Wir stehen immer noch auf einem Abstiegsplatz und haben einen harten, weiten Weg vor uns.“

Dennoch ist der Rückkehrer vom 1. FC Magdeburg einer der Garanten dafür, dass das Jahr für die Blau-Gelben richtig gut begann und die Mannschaft nur beim 2:3 gegen Wehen Wiesbaden den Kürzeren zog: „Wir haben im Winter sehr gut gearbeitet, das schweißt zusammen. Jeder hat begriffen, worum es geht und gibt einfach alles.“ Neben Benjamin Kessel, Bernd Nehrig und Christoph Menz zählt der 32-Jährige zu den erfahrenen Kräften. „Ich hatte eigentlich nicht vor zu wechseln, aber als Ollie Voigt mich anrief, konnte ich mir das Ganze sehr gut vorstellen und möchte dem Verein helfen, aus der Situation herauszukommen“, so der Bosnier, der in Braunschweig nicht nur auf Spieler traf, mit denen er bis zum Zweitligaabstieg im Sommer zusammengespielt hatte, sondern mit Bernd Nehrig und Stephan Fürstner weitere Bekannte aus gemeinsamen Zeiten bei Greuther Fürth wiedertraf.

„Als ich herkam habe ich sofort gemerkt, dass wir vernünftige und gute Spieler haben und zu Unrecht da unten stehen.“ Bislang hat er die dritte Liga als relativ ausgeglichene Spielklasse wahrgenommen: „Es gibt spielstarke Teams wie Wehen-Wiesbaden oder Unterhaching und Mannschaften, die eher auf zweite Bälle gehen wie Zwickau, trotzdem kann jeder jeden schlagen. Das wird auch das Ziel in der heutigen Partie gegen Carl Zeiss Jena sein, das als „Sechs-Punkte-Spiel“ die Gelegenheit bietet, einen Konkurrenten zu distanzieren.

Allerdings wird der Gang ins Jenaer „Paradies“ für das Team von André Schubert nicht einfach, wie Fejzic weiß: „Wie jede andere Mannschaft im Abstiegskampf wird Jena alles geben. Uns wird alles abverlangt, wir müssen 100 Prozent geben, um erfolgreich zu sein.“

Personell drohen den Löwen neben Robin Becker (Gelbsperre) und Yari Otto (Bänderriss) weitere Ausfälle. Marcel Bär und Christoph Menz (grippaler Infekt) konnten zuletzt nicht trainieren, genau wie Leandro Putaro (Zerrung), während Stephan Fürstner (Bauchmuskelzerrung) Lauftraining absolvierte.

So könnten sie spielen : Fejzic – Kijewski, Nkansah, Menz (Burmeister), Kessel – Nehrig, Pfitzner, Fürstner (Thorsen)- Janzer (Putaro), Hofmann, Bulut (Bär).

^