Trainer Lieberknecht fordert eine Reaktion auf die Bochum-Pleite | Neue Braunschweiger
3. April 2018
Sport

Trainer Lieberknecht fordert eine Reaktion auf die Bochum-Pleite

2. Fußball-Bundesliga: Eintracht Braunschweig steckt im Abstiegskampf

Von Elmar von Cramon, 03.04.2018

Braunschweig. Durch das 0:2 in Bochum verpassten es die Löwen, ihre Situation im Abstiegskampf zu verbessern und müssen zusammen mit 14 anderen Teams weiter um den Klassenerhalt bangen. Die Spannung steigt nach den Ergebnissen vom Wochenende abermals an, da der Abstand zwischen Platz vier und dem Relegationsrang nur noch sechs Punkte beträgt. Am kommenden Sonntag um 13.30 Uhr gastiert mit Dynamo Dresden ein punktgleicher Konkurrent im Eintracht-Stadion.
„Du wähnst dich auf einem guten Weg und dann passiert so eine erste Halbzeit“, ärgerte sich Torsten Lieberknecht über „zu wenig Laufbereitschaft“. Allerdings monierte der Eintracht-Coach auch, dass Schiedsrichter Tobias Welz das Foulspiel von Tim Hoogland am durchbrechenden Suleiman Abdullahi nicht als Notbremse auslegte und den Bochumer des Feldes verwies. „Da gibt es keine zwei Meinungen“, so der 44-Jährige, der auch das nicht geahndete Handspiel von Bochums Thomas Eisfeld direkt vor dem Konter zum 0:2 kritisierte.
Im anstehenden Heimspiel gegen Dresden stehen die Löwen nun wieder gewaltig unter Druck, da der Abstand zum Relegationsplatz nur noch zwei Punkte beträgt und der Vorsprung auf Darmstadt 98 und den ersten Abstiegsrang auf fünf Zähler zusammengeschmolzen ist. Lieberknecht sieht seine Spieler nach der verpassten Chance, sich eine bessere Ausgangsposition zu verschaffen, in der Pflicht und hofft auf eine Leistungssteigerung, die in dieser Saison nach schwachen Auftritten stets gelang: „Die Mannschaft weiß, dass sie brennen muss und wieder einmal gefordert ist, eine Reaktion zu zeigen.“
Die Dresdner sah der Eintracht-Trainer beim 1:1 gegen Nürnberg besonders in der ersten Halbzeit „bockstark“ und weiß, dass eine „Top-Leistung“ seiner Mannschaft vonnöten sein wird, um die Sachsen zu besiegen. Hierzu wünscht er sich die gleiche Zuschauerunterstützung wie in den vergangenen Partien, wohl wissend, dass seine Elf in Vorleistung gehen muss. „Wir müssen das Feuer auf dem Platz zeigen und damit auch die Stimmung auf den Rängen entfachen, die wir brauchen, um das Ding in diesem Jahr gemeinsam zu wuppen“, so der Eintracht-Trainer.

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