Trainer Pedersen fordert „Vollgas“ | Neue Braunschweiger
21. September 2018
Sport

Trainer Pedersen fordert „Vollgas“

Fußball: Eintracht zu Gast bei Spitzenteam Würzburg – Nyman soll demnächst zurückkehren

Eintracht-Trainer Henrik Pedersen. Foto: Susanne Hübner

Braunschweig. Am heutigen Samstag um 14 Uhr treten Eintrachts Drittliga-Fußballer bei den Würzburger Kickers an und wollen nach dem ersten Heimerfolg auch in der Fremde Zählbares einfahren.

Die Gastgeber sind nach vier Siegen in Folge „Mannschaft der Stunde“ in der 3. Liga und streben danach, sich in der Spitzengruppe festzusetzen. Die Partie, zu der über 500 Eintracht-Fans erwartet werden, wird live im NDR-Fernsehen übertragen.

„Es war eine große Erleichterung, ab Montag haben wir wieder Gas gegeben und freuen uns sehr“, fasst Henrik Pedersen den Ablauf der Trainingswoche zusammen. „Wir haben viel Zeit auf unseren Matchplan verwendet. Würzburg hat die letzten vier Spiele gewonnen und ist momentan sehr im Flow“, so der Eintracht-Coach weiter.

Besonders die Standardsituationen, die defensive Organisation und das Umschaltspiel haben der Däne und sein Trainerteam als Stärken des letztjährigen Zweitligaabsteigers identifiziert, bei dem laut Pedersen „im Moment alles gut läuft“.

Auch die Löwen haben nach dem Sieg gegen Jena den Anspruch, über einen längeren Zeitraum erfolgreich zu bleiben, so dass die Herangehensweise auch von Vorsicht geprägt sein wird.

„Es war nur der erste Schritt, wir müssen heute wieder konzentriert und diszipliniert sein und noch mehr zeigen als gegen Jena“, fordert der 40-Jährige, dem gegen Jena insbesondere die Periode zwischen 55. und 73. Minute nicht gefallen hatte: „Da hat uns Jena im Griff gehabt. Trotzdem ist meine Mannschaft zusammengeblieben und hat das Spiel zu ihrem Gunsten gedreht.“

„Nur Vollgas“ fordert er für die Partie bei den Kickers: „Das muss die Überschrift sein, egal ob die Jungs einen Fehlpass oder den besten Pass ihres Lebens gespielt haben“. Besonders im Anlaufverhalten des Gegners wünscht er sich vollen Einsatz: „Da müssen wir insgesamt noch aggressiver werden, haben im letzten Spiel aber einen guten Schritt gemacht.“

Das trifft vor allem auf den Doppeltorschützen Yari Otto zu, der nach seiner Einwechslung mit großem Einsatz und Leidenschaft zum Doppeltorschützen avancierte. Ob der 19-Jährige von Anfang an auflaufen wird ist allerdings noch offen. „Ich weiß nicht, ob es für ihn nicht zu früh ist, überlege aber noch. Vielleicht kommt er auch später rein“, so der 40-Jährige, und lobt einmal mehr Ottos „positive Naivität“.

Verzichten müssen die Blau-Gelben auf Frederik Tingager, der weiterhin an Leistenbeschwerden laboriert. Bei Christoffer Nyman gibt es inzwischen Grund zum Optimismus. „Es geht besser und besser, er kann mit größerer Intensität arbeiten und wird voraussichtlich Mitte nächster Woche wieder zu uns kommen“, freut sich Pedersen.

So könnten sie spielen: Engelhardt – Kijewski, Valsvik, Burmeister (Nkansah), Sauerland – Fürstner – Franjic (Fejzullahu), Thorsen – Janzer, Hofmann, Bulut.

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