Trotz Nieselwetter mehr als 20 000 Besucher bei Klassik im Park | Neue Braunschweiger
25. Mai 2015
Kulturelles

Trotz Nieselwetter mehr als 20 000 Besucher bei Klassik im Park

Das Staatsorchester spielte unter dem Motto "Manche mögen's heiß" beliebte Filmmusiken im Bürgerpark

Die Besucher von Klassik im Park ließen sich vom Nieselwetter nicht abschrecken. Fotos: A. Pause

Von André Pause, 25.05.2015.

Braunschweig. In den Vorjahren war das Wetter zu Pfingsten stets eine Bank – gut für die beliebte Veranstaltungsreihe Klassik im Park, die das Staatstheater und die Konzertagentur undercover gemeinsam auf die Beine stellen.

Dieses Mal hat Petrus nicht ganz so viel Gnade walten lassen. Es tröpfelte und nieselte recht beständig an diesem Pfingstmontag. Doch was soll man sagen: Trotz der suboptimalen Rahmenbedingungen kamen wie zuletzt mehr als 20 000 Besucher auf die Wiesen im Bürgerpark hinter der VW-Halle. „Auch im hinteren Bereich vor den Leinwänden sitzen die Leute dicht an dicht. Wir freuen uns, dass wieder so viele Menschen gekommen sind“, zog undercover-Projektmanager Paul Kunze bereits in der Pause des gut zweistündigen Musikprogramms Bilanz.

Das hielt, anders als in der Vergangenheit, Highlights der Filmmusik bereit. Von Richard Strauss Fanfare aus „2001 – Odyssee im Weltraum“ über Gustav Mahlers Adagietto aus „Tod in Venedig“ bis hin zu verschiedenen Arbeiten John Williams, beispielsweise dem Marsch aus „Superman“, „Wonderous World“ aus „Harry Potter“ oder dem „Raider’s March“ aus „Indiana Jones“.

Die Moderation übernahm gewohnt launig Orchesterdirektor Martin Weller, die musikalische Leitung hatte – erstmals nicht mehr als Generalmusikdirektor, sondern als Gast – Alexander Joel inne, und für die Solistenparts sorgten Sopranistin Mirella Hagen und Tenor Arthur Shen.

Auch wenn dieses Mal vermehrt Regencapes und Schirme zum Einsatz kamen: den Spaß am Event und an der Musik ließen sich die Zuschauer nicht nehmen. Gemütlich wurde gepicknickt, und das Staatsorchester Braunschweig kam, man kann schon sagen: traditionell, nicht ohne Zugaben von der Bühne.

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