TUN statt klatschen: Paula und Paul | Neue Braunschweiger
30. November 2020
Buntes

TUN statt klatschen: Paula und Paul

Susanne Robra-Bissantz und Jens Richwien mit Kreativplattform

Susanne Robra-Bissantz und Jens Richwien. Foto: Andreas Rudolph

Braunschweig. Eine Plattform für kreative Köpfe, für besondere Ideen, für das andere Event: „Paula und Paul“ will vermitteln, unterstützen, gestalten, zusammenbringen.

Der Vater der Idee: Jens Richwien, Key-Accounter bei Radio 38. Der Mann ist bekannt in der Stadt wie der sprichwörtliche bunte Hund, dementsprechend groß und mindestens so bunt ist sein Netzwerk.

„In diesem Jahr habe ich gespürt, was diese Krise mit den Menschen machen kann“, erzählt Richwien, „ich habe Freunde und Bekannte, die beruflich von der Pandemie fast gar nichts merken“, sagt der DJ aus Leidenschaft, „auch Freunde, die mit ihrem Geschäftsmodell enorm profitieren. Doch ich kenne noch mehr Menschen, die inzwischen fast vom Dach springen wollen vor Verzweiflung.“ Diese Gedanken hat er auf Linkin geteilt, um sich gleich eine Reaktion von Susanne Robra-Bissantz einzufangen: „Das ist wie das Klatschen vom Balkon“, schrieb die Wirtschaftsinformatikerin, „das hilft nicht, du musst etwas tun.“

Seitdem tun die beiden gemeinsam. Und zwar mit und auf der Plattform „Paula und Paul.“ Unterstützung finden sie jetzt am Anfang vor allem durch den Rotaryclub, in dem Susanne Robra-Bissantz für dieses Jahr die Präsidentschaft übernommen hat. Außerdem verbindet die Professorin die neue Plattform mit „ihrem Baby“, dem Sandkasten-Projekt an der TU. Auch hier geht es darum, Angebot und Nachfrage zusammenzubringen.
Auf „Paula und Paul“ sollen kreative Menschen ihre Ideen anbieten und mögliche Kunden dafür finden. Dazu gibt es Vorschläge, die jeder einbringen kann, um ein Gefühl dafür zu bekommen, was überhaupt gebucht oder bestellt werden kann. „Das kann die Illumination meines Gartens ein, ein kleines Hauskonzert auf der Terrasse oder eine virtuelle Weihnachtskarte mit einem Sänger oder Musiker“, erklärt Robra-Bissantz.

Jens Richwien hat gerade das Projekt „Weihnachtsfeier“ übernommen, heißt: Wer mit seinem Team eine virtuelle Weihnachtsfeier plant, ist bei ihm genau richtig. Hier gibt es Ideen und auch gleich die Verbindung zu den Menschen, die es umsetzten können.

Eine zweite Säule der Plattform wird das Einwerben von Sponsorengeldern für Aktionen für die Allgemeinheit sein. Aktuell könnte zum Beispiel noch Geld für einen „Schnellschuss Weihnachtsbeleuchtung“ gut Sinn machen.

Die Plattform „Paula und Paul“ geht jetzt an den Start, ist auf lange Sicht geplant und angelegt. Eine Idee, die weit über die Krise hinaus wirken kann. Kontakt: Auf Instagram und mail@paulaundpaul38.de

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