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„Uerdingen schwer einzuschätzen“

Eintracht gastiert bei ambitionierten Krefeldern – Lazarett lichtet sich langsam

Robin Becker erzielt das 3:2 gegen Würzburg. Foto: Frank Scheuring/imago images

Braunschweig. Als Tabellenführer treten die Löwen morgen in Düsseldorf gegen den ambitionierten KFC Uerdingen an, der die hochgesteckten Erwartungen bislang noch nicht erfüllen konnte. Die Blau-Gelben wollen ihrerseits ab 14 Uhr ihre Ambitionen als Spitzenteam untermauern, um nach der Partie auf dem „Platz an der Sonne“ in die Länderspielpause zu gehen.

„Die Stimmung war positiv aber nicht überschwänglich“, beschreibt Christian Flüthmann seine Eindrücke von den Einheiten unter der Woche und davon, dass er seine Spieler teilweise sogar dazu anhalten musste, sich im Training weniger über Fehler zu ärgern.

Kaum Grund zur Freude gibt es nach dem verpatzten Saisonstart bei den Gastgebern, dennoch warnt der Eintracht-Trainer vor Leichtfertigkeit: „Es ist ein Auswärtsspiel vor dem wir sehr großen Respekt haben, weil Uerdingen unter den eigenen Erwartungen spielt, was eine Einschätzung schwierig macht.“ So sei die mit individueller Klasse gespickte Mannschaft von Heiko Vogel insbesondere „im vorderen Bereich unberechenbar“ und habe mit Ex-Nationalspieler Jan Kirchhoff einen „Denker und Lenker“. Ungefähr 1200 Eintracht-Fans werden die Mannschaft in die rheinische Landeshauptstadt begleiten, wohin die Krefelder aufgrund von Umbauarbeiten an der eigenen Arena ausweichen. Im Vorjahr hatte die Mannschaft ihre Heimspiele in Duisburg ausgetragen, wo die Löwen das Duell mit 3:0 für sich entscheiden konnten und aufgrund der zahlreich anwesenden Eintracht-Anhänger fast in „Heimspiel-Atmosphäre“ aufliefen. „Das war damals eine ähnliche Situation. Klar ist es schön, wenn man viele Fans mit dabei hat, trotzdem sind die Abläufe im Vergleich zu einem Heimspiel natürlich andere“, erklärt der 37-Jährige: „Wir wollen uns komplett auf uns konzentrieren und daran anknüpfen, wie wir letzte Woche gespielt haben.“

Das überzeugende Auftreten beim 5:2-Erfolg gegen Würzburg könnte dazu führen, dass Flüthmann die Startformation unverändert lässt: „Wir haben noch Zeit, uns Gedanken zu machen und schauen, was zu unserer Idee passt, deshalb kann ich noch nicht sagen, ob es Veränderungen geben wird. Es gäbe aber auch genügend Gründe, keine Veränderungen vorzunehmen.“

In der Länderspielpause könnte sich das Eintracht-Lazarett endlich lichten. Während Stephan Fürstner (Reha) weiter ausfallen wird, sind Leon Bürger, Felix Burmeister und Lasse Schlüter auf dem Weg zurück ins Mannschaftstraining. „Leon ist wieder dabei, Felix stand heute zur Aufwärmphase auf dem Platz und auch Lasse wird wahrscheinlich in der kommenden Woche teilintegriert einsteigen“, freut sich der Eintracht-Coach.

So könnten sie spielen : Fejzic – Kijewski, Nkansah, Becker, Kessel – Nehrig, Wiebe – Kobylanski – Feigenspan, Proschwitz, Bär.

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