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Unter der Haube: Pflanzen kann kein Blatt mehr gekrümmt werden

Baugenossenschaft Wiederaufbau erfüllte Wunsch – Holzausbildungswerkstatt baute Hauben

Einige Gärtner aus dem Ilmweg, Ingo Hlubek (Soziales Managment der Wiederaufbau) und Ausbilder Walter Hellmer mit der ersten montierten Hochbeetabdeckung. Foto: Wiederaufbau

Weststadt (m). Die Baugenossenschaft Wiederaufbau hat in einer gemeinsamen Aktion mit der Oskar-Kämmer-Schule die sorgsam gehegten Pflänzchen der Bewohner im Ilmweg gut unter die Haube gebracht. Seit 2018 wird in dem Vorzeigeviertel gemeinsam gegärtnert.

Im Zuge des Förderprojektes „Stadtumbau West“ hat das Viertel ein freundliches Gesicht erhalten und zog in die Höfe mehr und mehr nachbarschaftliches Gemeinschaftsleben. So entstand bereits 2016 im „Südhof“ ein Garten aus Hochbeeten. Beim „Sommerfest Südhof“ fand sich dann im vergangenen Jahr eine neue Nachbarschaftsgruppe zusammen, die die Beete seither gemeinsam betreut, verschiedene Kräuter, Paprika, Tomaten, Radieschen, Zucchini, Gurken, Salat, Kartoffeln und Erdbeeren anbaut. Für die Mieter, die keinen eigenen Garten haben, ist dies eine gute Möglichkeit, sich an der frischen Luft zu betätigen, Gemüse und Obst zu ernten sowie nebenbei Kontakte und Freundschaften zu schließen.

In diesem Jahr kam die Nachbarschaft mit einem weiteren Anliegen auf die Wiederaufbau zu: Weil ab und zu Pflanzen beschädigt wurden, wünschten die Hobbygärtner sich Schutzabdeckungen für ihre Beete. Das Soziale Management der Baugenossenschaft Wiederaufbau eG fand in der Oskar-Kämmer-Schule in der Neckarstraße und ihrer Holzausbildungswerkstatt den idealen Partner. Als die ersten Hauben fertig montiert waren, lud Ausbilder Walter Hellmer die Mieter in die Werkstatt ein. Ein paar Tage später trafen sich alle Beteiligten im Südhof wieder, wo die Auszubildenden die Hauben montierten und die Funktionsweise erläuterten.

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