17. Juli 2021
Sport

VfL trifft auf Olympique Lyon

Das französische Topteam ist Gegner auf dem Weg ins Trainingslager

Der VfL um Yannick Gerhardt (in Grün, von links), Elvis Rexhbecaj, Maxence Lacroix und Joao Victor tat sich mit den Kielern (Finn Porath) zumeist schwer.  Foto: Darius Simka/regios24

Wolfsburg (das). Der VfL Wolfsburg hat in seinem dritten Vorbereitungsspiel die zweite Niederlage kassiert. Im AOK-Stadion unterlag der Fußball-Bundesligist dem Zweitligisten aus Schleswig-Holstein mit 0:1 (0:0).

Den einzigen Treffer erzielte Alexander Mühling, der in der 60. Minute nach einem Freistoß von Mikkel Kirkeskov am zweiten Pfosten wuchtig einköpfte.
Trotz des Heimspiels trat die Elf von Trainer Mark van Bommel im neuen dunkelgrünen Auswärtsdress an. Verzichten musste der niederländische Coach noch auf den gerade erst nach Wolfsburg zurückgekehrten U21-Europameister Ridle Baku, Olympia-Teilnehmer Maximilian Arnold sowie den verletzten Neuzugang Aster Vranckx. Dafür stand Kapitän Josuha Guilavogui erstmals in der Vorbereitung auf dem Platz.

Vor 399 Zuschauern und regennassen Bedingungen hatten die Wölfe durch Joao Victor bereits in der 4. Minute den ersten Torabschluss, danach schaffte es die KSV aber, die Gastgeber vom eigenen Kasten fernzuhalten, und hatte direkt nach der Pause selbst die Riesenchance auf die Führung: Niklas Klinger, der Stammkeeper Koen Casteels mit Wiederanpfiff abgelöst hatte, parierte aber stark gegen Störche-Neuzugang Steven Skrzybski (46.). Auch gegen Joshua Mees (50.) konnte sich Klinger auszeichnen, während aufseiten der Grün-Weißen der ebenfalls zur zweiten Halbzeit eingewechselte Marvin Stefaniak zweimal links vorbeizielte (50., 57.).

Bevor beide Seiten dann komplett durchtauschten und der VfL-Coach vielen Nachwuchsspielern Einsatzzeit gab, besorgte Mühling die Führung für die Kieler. In der Schlussphase hätte der Zweitligist sogar noch erhöhen können. „Wir wussten vorher, dass es nicht einfach wird, wir sind ja mitten in der Vorbereitung“, sagte van Bommel im Anschluss. „Deswegen ist es gut, dass die Jungs 45 bzw. 60 Minuten gespielt haben. Es geht nicht um Zufriedenheit oder Unzufriedenheit. Das Wichtigste ist, dass sie Spielpraxis bekommen.“
VfL: Casteels (46. Klinger) – Otavio (62. Beifus), Lacroix (62. MacNulty), Brooks (62. Pongracic), Roussillon (62. Hernandez-Foster) – Guilavogui (46. Rexhbecaj), Gerhardt (62. Walther), Philipp (46. Stefaniak), Steffen (62. Meier), Joao Victor (62. Pohlmann) – Ginczek (62. Busch).

Bereits heute steht für den VfL der nächste Test an: Auf dem Weg ins Trainingslager (18. bis 24. Juli ins österreichische Bad Waltersdorf) treten die Wölfe beim französischen Topteam Olympique Lyon an.

Auch interessant