Viel mehr Platz und neue Technik

HNO-Ambulanz in der Holwedestraße ist umgezogen ­ – Chefarzt freut sich über bessere Behandlungsmöglichkeiten

Chefarzt Professor Dr. Andreas Gerstner freut sich über mehr Platz und eine hochmoderne Ausstattung in der neuen HNO-Ambulanz. Peter SierigkStädtisches Klinikum Braunschweig

Braunschweig (m). Die HNO-Ambulanz des Klinikums Braunschweig in der Holwedestraße ist vom Dachgeschoss in neue Räume im ersten Obergeschoss schräg darunter gezogen. Nach der Verlegung bieten die neuen Räume nun viel mehr Platz als vorher, statt 130 Quadratmetern sind es jetzt mehr als 200.

120 000 Euro haben die Verlegung und die Neugestaltung gekostet. Vier Behandlungsräume und ein zusätzlicher Ultraschallraum wurden neu geschaffen. Für die teilstationäre Behandlung ist eine Tagesklinik mit fünf Betten eingerichtet worden. „Natürlich haben wir renoviert und neu möbliert. Durch die große Raumhöhe und die hohen Fenster wirkt ohnehin alles viel großzügiger und heller“, resümiert Dagmar Giebel, Abteilungsleiterin im Geschäftsbereich Bau und Technik des Klinikums. Freude auch beim Chefarzt der HNO-Klinik, Professor Dr. Andreas Gerstner: „Zusammen mit der fortschreitenden Digitalisierung unserer Behandlungsprozesse können wir unseren Patienten in diesen neugestalteten Räumen nunmehr eine kompakte und integrierte Betreuung anbieten.“ Die Beratungszeiten sollen so verkürzt werden.
Das Klinikum hält zusätzlich das gesamte medizinische Angebot für Notfallpatienten vor. Solche Notfälle können mitunter die Terminplanung durcheinanderbringen. Patienten können sich die Wartezeit zukünftig aber auch bei einem Spaziergang im Park oder einem Kaffee in der Caféteria verkürzen. Eine neue Aufrufanlage mache es möglich, dass sie dennoch ihren Termin nicht verpassen.

Die HNO-Ambulanz hat übrigens auch neue Telefonnummern: (0531) 5 95 10 50 und 5 95 10 51.
Noch Zukunftsmusik, aber bereits in der Planung: die schrittweise Umstellung von Terminanfrage und -vereinbarung per E-Mail. Durch die Technikpartnerschaft des Klinikums mit namhaften Medizintechnikfirmen im Bereich der Endoskopie und des Ultraschalls verspricht sich der Chefarzt zudem wesentlich bessere Möglichkeiten für die Früherkennung und Nachsorge von Tumoren.

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