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Viele wichtige Veränderungen bringen unsere Stadt voran

Modernisierungs- und Optimierungsmaßnahmen: Stadt und Stadtverwaltung Braunschweig stellen sich für die Zukunft auf – Braunschweig ist lebens- und liebenswert

Die Stadt will ihre Verwaltung effizienter aufstellen, den öffentlichen Nahverkehr zukunftsfähig und Braunschweig in vielen Bereichen attraktiver, moderner und nachhaltiger machen. Foto: Braunschweig Stadtmarketing GmbH

Braunschweig bewegt sich. Und zwar äußerst dynamisch. In vielen Bereichen der Löwenstadt sind bereits wichtige Veränderungen in Gang gesetzt worden, die kurz- und langfristig greifen werden – um unsere Stadt weiter voranzubringen. Und um sie fit, attraktiv und lebenswert für die Zukunft zu machen. Auf diesen beiden Seiten zum Thema „Made in Braunschweig“ stellen wir einige davon vor.

Ausgeglichener Haushalt bis zum Jahr 2026

Die Stadtverwaltung Braunschweig steht am Beginn eines umfassenden Haushaltsoptimierungs- und Verwaltungsmodernisierungsprozesses. Das Ziel von Oberbürgermeister Ulrich Markurth ist es, seinen Haushalt bis spätestens zum Jahr 2026 nachhaltig ausgeglichen zu gestalten. Dazu soll die Stadtverwaltung noch effektiver und effizienter aufgestellt werden. Auch und gerade für Zeiten mit möglicherweise schlechterer Einnahmesituation und geringeren Rücklagen.

„Es geht um die grundlegende Frage, vor der alle Kommunen derzeit stehen: Wie können wir uns mit begrenzten Ressourcen für die Zukunft aufstellen und zum Beispiel den großen Herausforderungen von Digitalisierung und Fachkräftemangel begegnen?“, so der Oberbürgermeister.

Damit der Haushalt ab dem Jahr 2026 – ohne Rückgriff auf Rücklagen – ausgeglichen werden kann, ist ein Konsolidierungsergebnis von bis zu 50 Millionen Euro jährlich nötig. „Wir verzichten in dieser Phase bewusst auf Kürzungen nach der ‚Rasenmähermethode‘, wie sie in früheren Konsolidierungsrunden eingesetzt wurde.

Ziel des nun beginnenden, durchaus aufwendigen partizipativen Prozesses ist es, fachlich fundierte, eigenverantwortlich in den Organisationseinheiten erarbeitete Konsolidierungsvorschläge umzusetzen.
So wollen wir eine breite Akzeptanz in der Belegschaft, in den politischen Gremien und letztlich der Bevölkerung erzielen“, erklärte Markurth. Erste Ergebnisse der Projektgruppen sollen bereits zum Haushalt im Jahr 2020 vorliegen.

Zukunftsfähiger ÖPNV im 15-Minuten-Takt

Die Mobilität der Menschen ist einer der sogenannten Megatrends, die in unterschiedlicher Ausgestaltung alle Gesellschaften beschäftigen. Im Speziellen sind dies: Urbanisierung, Individualisierung, Globalisierung – und eben Mobilität. Letztere bedeutet Freiheit, Unabhängigkeit, Selbstbestimmung, aber auch Probleme für Mensch und Umwelt.

Die Frage ist: Wie muss sich unser Verkehr weiterentwickeln? Die Stadt Braunschweig und die Verkehrs-GmbH geben schon jetzt eine Antwort: Bereits seit einigen Jahren investieren sie in ein deutlich attraktiveres Fahrplanangebot.

Ab Oktober 2019 folgt mit dem neuen Fahrplan nun der nächste Schritt für einen zukunftsfähigen öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in der wachsenden Großstadt Braunschweig. Mit dem Stadttakt Braunschweig soll auf allen Hauptlinien der 15-Minuten-Grundtakt eingeführt werden.

„Wir unternehmen große Anstrengungen, um den Bürgerinnen und Bürgern einen attraktiven ÖPNV zu bieten. Nun ist es an der Zeit, das Angebot an die Veränderungen in Braunschweig anzupassen. Unsere stadtweite Bautätigkeit der vergangenen Jahre erfordert es, die Mobilität der Menschen im Blick zu behalten. Stadtquartiere verändern sich über die Jahre, und durch bessere Angebote auf vielen Regionalbahn- und -buslinien ändert sich die Nachfrage an wichtigen Haltepunkten“, betonte Oberbürgermeister Ulrich Markurth im Rahmen einer Pressekonferenz.

Jörg Reincke, Geschäftsführer Braunschweiger Verkehrs-GmbH, erklärt: „Mit dem Stadttakt Braunschweig bringen wir die Fahrpläne der Hauptlinien auf eine einheitliche Taktfamilie im 15-Minuten-Grundtakt. Dieser wird an Schultagen auf Streckenabschnitten mit besonders hoher Fahrgastnachfrage durch zusätzliche Fahrten ergänzt.

So bieten sich den Fahrgästen künftig in vielen Bereichen der Kernstadt 7/8-Minuten-Takte, in manchen Abschnitten sogar 5-Minuten-Takte. Grundsätzlich gilt: je dichter an der Innenstadt, desto dichter die Taktfolge aus der Überlagerung mehrerer Linien.“

Verbessertes Angebot im regionalen Bus- und Eisenbahnverkehr

Neben vielen Optimierungen von Umsteigebeziehungen und der gleichmäßigen Vertaktung von Linien, wird im Besonderen die Relation Hauptbahnhof – Innenstadt gestärkt. Dies steht mit Angebotsverbesserungen des Regionalverbandes Großraum Braunschweig in Verbindung.

Dieser stärkt sowohl den regionalen Eisenbahn- als auch Busverkehr und beteiligt sich finanziell. Außerdem nimmt der neue Fahrplan auch die Tagesrandzeiten in den Blick:
Im Abendverkehr sowie sonn- und feiertags gibt es insbesondere für gewachsene Stadtteile ein verbessertes Angebot.

Für das neue Angebot wird zusätzliches Fahrpersonal eingestellt und es werden vier Busse angeschafft, zusätzliche Straßenbahnzüge sind nicht erforderlich. „Es ist aus meiner Sicht gelungen, eine vertretbare Balance zwischen Leistungsumverteilung, Leistungserweiterung und Kosten zu finden“, so Markurth weiter.

„Das neue Fahrplan- und Linienkonzept kostet uns zusätzlich rund eine Million Euro jährlich. Ich bin mir sicher, dass dies eine lohnenswerte Investition in die Mobilität der Bürgerinnen und Bürger sein wird.“
Weitere Informationen bekommt man unter www.verkehr-bs.de/fahrplanwechsel.

 

 

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