5. Juni 2021
Sport

Vollmann: „Kobylanski und Nikolaou sind eingeplant“

Oumar Diakhite soll gehalten werden – Kammerbauer-Äußerungen verwundern den Eintracht-Geschäftsführer

Peter Vollmann. Archivfoto: imago

Braunschweig. Nachdem in der Vorwoche acht Abgänge verkündet worden waren, warten die Fans gespannt auf weitere Personalentscheidungen.

Mit Jasmin Fejzic, Yannik Bangsow, Lennart Schulze-Kökelsum, Lasse Schlüter, Michael Schultz, Benjamin Kessel, Niko Kijewski, Jannis Nikolaou, Iba May, Martin Kobylanski und Nick Proschwitz verfügen die Blau-Gelben aktuell über ein Grundgerüst an Spielern, dass durch weitere Kandidaten aus dem letztjährigen Kader ergänzt werden soll.

Aus diesem Pool an Spielern sind Oumar Diakhite, Brian Behrendt, Dominik Wydra, Niko Klaß, Yari Otto, Marcel Bär, Yassin Ben Balla, Danilo Wiebe, Fabio Kaufmann und Njegos Kupusovic bislang noch ohne „Fahrschein“ für die dritte Liga: „Von den Spielern die wir halten wollen, haben sich in den Gesprächen alle vorstellen können weiter für Eintracht aufzulaufen. Bei manchen wird das möglich sein, andere werden vielleicht höherklassige Angebote bekommen und sie annehmen“, erklärt Peter Vollmann.

Dies könnte zum Beispiel Fabio Kaufmann betreffen, der bei mehreren Zweitligisten wie dem Karlsruher SC oder Jahn Regensburg im Gespräch ist. Beim Senegalesen Oumar Diakhite, der als Nicht-EU-Staatsbürger keine Spielerlaubnis unterhalb der zweiten Liga erhalten kann, soll ein Weg gefunden werden ihn weiterhin in Braunschweig zu halten: „Wir sind in Gesprächen und arbeiten daran, eine Lösung zu finden“, so der 63-Jährige, der außerdem bestätigt, dass der Verein weder Kobylanski (bei Ligakonkurrent Türk Gücü München im Gespräch) noch Nikolaou (Ausstiegsklausel) abgeben möchte: „Wir haben mit ihnen und ihren Beratern gute Gespräche geführt. Beide besitzen einen Vertrag und sind bei uns eingeplant, auch haben wir keine Angebote für einen der beiden oder anderen Spieler erhalten.“

Insgesamt dürfte sich die Komplettierung des Kaders noch hinziehen: „Auch zum Trainingsstart wird der Kader sicher noch nicht vollständig sein. Die Verhandlungen mit Spielern können schonmal ein bis zwei Wochen dauern.“

Für Irritation sorgte derweil Patrick Kammerbauer, der bis zum Saisonende vom SC Freiburg ausgeliehen war und sich nach seinem Abschied im „Donaukurier“ negativ über die abgelaufene Saison in Braunschweig geäußert hatte.
Der Mittelfeldspieler hatte beispielsweise behauptet dass die Blau-Gelben „keine richtige Mannschaft“ geworden seien und „wir das, was wir uns vorgenommen haben, nie richtig zusammen auf den Platz gebracht haben.“

Sätze, die den Sport-Geschäftsführer wundern: „Er hätte hier immer die Möglichkeit gehabt sich zu äußern. Wie alle anderen hat auch er seinen Anteil am Abstieg gehabt, deshalb wäre es besser sich selbst zu hinterfragen anstatt nun auf die anderen zu zeigen.“

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